25 April 2026, 08:09

AfD lehnt Ilse Aigner als Bundespräsidentin-Kandidatin scharf ab

Deutsches Propagandaplakat für die Nazi-Partei mit zwei Männern auf einem Sofa mit Text.

AfD lehnt Ilse Aigner als Bundespräsidentin-Kandidatin scharf ab

Ilse Aigner, Präsidentin des Bayerischen Landtags, steht als mögliche Kandidatin für das Amt des deutschen Bundespräsidenten im Gespräch. Die AfD (Alternative für Deutschland) lehnt ihre potenzielle Nominierung jedoch vehement ab.

AfD-Co-Vorsitzende Alice Weidel kritisierte Aigners Eignung für das Amt scharf. Sie warf der Politikerin vor, ihre Parteitreue nicht von ihren amtlichen Pflichten trennen zu können. Weidel zufolge setze Aigner konsequent die Interessen ihrer Partei, der CSU, über gesamtpolitische Belange.

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Die AfD argumentiert, dass Aigners parteiische Haltung sie für das Amt des Bundespräsidenten ungeeignet mache. Die Partei besteht darauf, dass ein Staatsoberhaupt neutral und unabhängig agieren müsse. Weidels Äußerungen spiegeln eine grundsätzliche Skepsis wider, ob Aigner alle politischen Strömungen fair vertreten könne.

Besonders kritisch betrachtet die AfD Aigners langjährige Zugehörigkeit zur CSU. Die Partei wirft ihr vor, in ihrer Amtsführung eine klare Voreingenommenheit zugunsten der CSU-Agenda zu zeigen. Diese Haltung hat den Widerstand gegen ihre mögliche Nominierung weiter verschärft.

Die Diskussion um Aigners Kandidatur offenbart die unterschiedlichen Auffassungen über die Rolle des Bundespräsidentenamts. Im Kern zielen die AfD-Vorbehalte auf ihre angebliche mangelnde Fähigkeit ab, unparteiisch zu handeln. Ihre mögliche Nominierung bleibt ein umstrittenes Thema in der deutschen Politik.

Quelle