22 March 2026, 10:08

"Alles Nichts Oder?!": Schöneberger und Raab sorgen für Kultmomente und skurrile Enthüllungen

Plakat eines lachenden Menschen mit wilden Haaren, weiten Augen und einem breiten Grinsen, vor einem hellgelben Hintergrund, mit dem Text "McFadden's Row of Flats: The Comedy That Has Made Many Millions Laugh."

Raab und Schoeneberger sind das Duo mit dem doppelten Knalleffekt - "Alles Nichts Oder?!": Schöneberger und Raab sorgen für Kultmomente und skurrile Enthüllungen

Eine neue Folge von Alles Nichts Oder?! vereinte die Moderatoren Hugo Egon Balder und Hella von Sinnen mit den Gästen Barbara Schöneberger und Stefan Raab. Die Sendung bot eine Mischung aus Humor, Nostalgie und überraschenden Enthüllungen – von märchenhaften Liebesgeschichten bis hin zu Geheimnissen der Fußball-WM.

Thema waren auch Kultfilme, umstrittene Verkehrssicherheitskampagnen und sogar die skurrile Entstehungsgeschichte der Schlümpfe.

Ein Höhepunkt war die Diskussion um Drei Haselnüsse für Aschenbrödel, den beliebten DEFA-Märchenfilm von 1973, eine deutsch-tschechoslowakische Koproduktion. Unter der Regie von Václav Vorlíček im Rahmen der sozialistischen Märchenfilmwelle der DEFA betonte der Streifen Aschenbrödels Eigenständigkeit, blieb aber den Brüdern Grimm treu. Sophia Thomalla verriet, ihre Mutter habe sich in ihren Vater verliebt, weil er dem Prinzen aus dem Film ähnelte.

Die Moderatoren Balder und von Sinnen hatten jedoch ihre Schwierigkeiten mit Film-Quizfragen, was die lockere Stimmung der Show noch unterstrich. Barbara Schöneberger lobte unterdessen die Chemie mit Stefan Raab und scherzte, sie sollten unbedingt wieder zusammenarbeiten. Die beiden präsentierten später eine Performance von Maschen-Draht-Zaun und eine komische Barbie-Girl-Einlage, bei der Raab mit einer übertriebenen Ken-Prothese auftrat.

Die Folge förderte auch kuriose Fakten zutage, etwa dass Schlumpfine ursprünglich eine Erfindung des Schurken Gargamel war. Der ehemalige Fußballtorwart Jens Lehmann gestand, er habe beim Elfmeterschießen der WM 2006 seinen Spickzettel im rechten Socken versteckt. Jan Ullrich und Hans Sigl wiederum nannten fälschlicherweise Kevin Curren – statt Kevin Curren – als Boris Beckers Gegner beim Wimbledon-Finale 1985.

Ein düsterer Akzent kam von der Verkehrssicherheitsreihe Der 7. Sinn aus den 1960er- und 70er-Jahren, die sexistische Klischees über Fahrerinnen und die Anschnallpflicht verbreitete.

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Die Sendung verband Unterhaltung mit skurrilen Wissenshäppchen – von Märchenmythen bis zur Sportgeschichte. Besonders überzeugte die Dynamik zwischen Schöneberger und Raab, während die Mischung aus Nostalgie und Humor die Zuschauer bei der Stange hielt. Die Enthüllungen, mal heiter, mal kritisch, gaben dem unterhaltsamen Abend zusätzliche Tiefe.

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