20 March 2026, 08:11

Benedikt Böhms schmerzhafte Erinnerung an den tödlichen Himalaya-Abstieg

Gemälde mit dem Titel "Mount Everest" von Thomas Moran, das eine Bergkette mit schneebedeckten Gipfeln vor einem klaren blauen Himmel zeigt.

Weltrekorde in Lebensgefahr - Benedikt Böhms schmerzhafte Erinnerung an den tödlichen Himalaya-Abstieg

Tödlicher Himalaya: Benedikt Böhms verlorene Freundschaft – Ein Dokumentarfilm über den Bergsteiger Sebastian Haag

Ein neuer Dokumentarfilm beleuchtet den tragischen Tod des Extrembergsteigers Sebastian Haag, der 2014 bei einer Lawine am Shishapangma ums Leben kam. Der Film begleitet seinen Bergkameraden Benedikt Böhm, der über ihre rekordverdächtigen Besteigungen und die Gefahren des Hochgebirgsbergsteigens reflektiert. "Tödlicher Himalaya: Benedikt Böhms verlorene Freundschaft" wird am Montag, 23. März, um 23:35 Uhr auf ARD ausgestrahlt.

Benedikt Böhm und Sebastian Haag galten als Pioniere des schnellen Alpinismus im Himalaya. Gemeinsam bestiegen sie Achttausender in Rekordzeit – oft ohne zusätzlichen Sauerstoff – und fuhren die Gipfel anschließend auf Skiern hinunter. 2014 wollten sie den Shishapangma und den Cho Oyu innerhalb von nur sieben Tagen bezwingen – ein Vorhaben, das als Weltrekord in die Geschichte eingehen sollte.

Am 24. September 2014 riss eine Lawine am Shishapangma, einem 8.000 Meter hohen Berg in Tibet, Sebastian Haag in den Tod. Böhm beschrieb die Tragödie später als einen "Albtraum, aus dem er nicht erwachen konnte". Der Film zeichnet ihre frühen Erfolge nach und hinterfragt den Preis des Extrembergsteigens.

2025 plant Böhm, an den Ort ihrer ersten Speed-Besteigung am Shishapangma zurückzukehren. Die Dokumentation zeigt seinen inneren Konflikt zwischen dem Adrenalinrausch der Rekordjagd und den tödlichen Risiken, die ihm seinen Freund nahmen.

Der Film bietet einen intimen Einblick in Böhms Weg durch die Trauer und die ungelösten Fragen, die Haags Tod hinterließ. Die Premiere auf ARD gewährt den Zuschauern einen seltenen Blick auf die Gefahren und Opfer, die mit dem Extrembergsteigen einhergehen. Seit dem Unfall sind von Böhm keine weiteren Sicherheitsinitiativen oder Aufklärungskampagnen bekannt.

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