BER startet neue Direktflüge nach Nordamerika und Kanada im Sommer 2024
Mila SimonBER startet neue Direktflüge nach Nordamerika und Kanada im Sommer 2024
Flughafen Berlin Brandenburg (BER) baut internationale Verbindungen aus
Dieses Sommer expandiert der Flughafen Berlin Brandenburg (BER) sein Streckennetz mit neuen Direktverbindungen nach Nordamerika und Kanada. Der Airport bedient nun 155 Ziele in 55 Ländern – ein Zeichen für die Bestrebungen der Berliner Landesregierung, den Langstreckenverkehr zu stärken. Gleichzeitig gibt es Streit zwischen Airlines und Behörden über zusätzliche Start- und Landerechte.
Das Sommerflugplan des BER läuft bis zum 24. Oktober und umfasst beliebte Reiseziele wie Mallorca, Antalya und Paris. Zu den Neuerungen zählen Direktflüge von Delta Air Lines und United Airlines nach New York. Auch Air Transat kehrt zurück und bietet ab dem 3. Mai dreimal wöchentlich Flüge nach Toronto an.
Ab Juli wird Air Canada eine neue Nonstop-Verbindung nach Montréal einrichten, zunächst mit mindestens drei Flügen pro Woche. Die Ausweitung des Angebots steht im Einklang mit Berlins Ziel, die globale Anbindung über den BER zu festigen.
Unterdessen prüft die Bundesregierung, ob Emirates ein zusätzliches Start- und Landerecht erhalten soll. Die Airline hatte zuvor Flüge über Dubai reduziert, bedingt durch regionale Konflikte mit Beteiligung des Irans. Lufthansa lehnt den Vorschlag jedoch ab, was die Diskussion um die Verteilung der zusätzlichen Kapazitäten anheizt.
Der Sommerflugplan des BER bringt mehr Direktverbindungen in Metropolen und verbessert so die Reiseoptionen für Passagiere. Die Debatte um ein mögliches Zusatzkontingent für Emirates bleibt indes ungelöst – Lufthansa blockiert die Pläne. Das Wachstum des Flughafens spiegelt die allgemeinen Bemühungen wider, Berlin als wichtigen internationalen Drehkreuz zu etablieren.






