29 April 2026, 10:34

Berlin plant neues Stadtviertel Stadteingang West mit 5.000 Wohnungen bis 2030

Plan von Berlin, Deutschland, mit einer zentralen Gebäudeillustration und detailliertem Text, der das Stadtlayout und die umliegende Gegend beschreibt.

Berlin plant neues Stadtviertel Stadteingang West mit 5.000 Wohnungen bis 2030

Berlin treibt die Pläne für ein großes neues Stadtquartier im äußersten Westen der Stadt voran. Der Senat hat den Rahmenplan für den Stadteingang West verabschiedet – ein 45 Hektar großes Entwicklungsgebiet zwischen den S-Bahn-Stationen Westkreuz und Grunewald. Nach Fertigstellung könnte das Viertel bis zu 5.000 Bewohner in mindestens 2.400 neuen Wohnungen aufnehmen.

Herzstück des Projekts wird das ehemalige Güterbahnhofsgelände Grunewald sein. Die seit langem brachliegende Fläche könnte zudem als Olympisches Dorf dienen, falls sich Berlin mit einer Bewerbung um die Austragung der Spiele durchsetzt. Ein Teil der Wohnungen ließe sich vorübergehend für Athleten nutzen, bevor sie in langfristige Mietwohnungen umgewandelt werden.

Die Entwicklung ist eng mit Infrastrukturmaßnahmen verknüpft, darunter der Neubau des Autobahndreiecks Funkturm in Charlottenburg-Wilmersdorf. Diese Umgestaltung wird die Erschließung des Gebiets verbessern und sein Wachstum in den kommenden zehn Jahren unterstützen.

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Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Howoge übernimmt die Federführung bei der Umsetzung. Mit der Verabschiedung des Rahmenplans durch den Senat ist ein entscheidender Schritt getan, um aus dem Gelände ein voll funktionsfähiges Stadtviertel zu machen.

Das Projekt wird schrittweise realisiert, wobei Bau und Entwicklung bis in die 2030er-Jahre andauern. Nach Abschluss wird der Stadteingang West Tausende neue Wohnungen in den Berliner Wohnungsmarkt bringen. Die verbesserten Verkehrsanbindungen und die mögliche olympische Perspektive könnten die weitere Entwicklung des Gebiets prägen.

Quelle