12 April 2026, 00:16

Berlin verschärft Schulgesetz: Strengere Regeln gegen Schwänzen und für bessere Leistungen

Schwarzes und weißes Foto eines Klassenzimmers mit Schülern an Tischen sitzend und auf Papieren schreibend, Taschen auf dem Boden, verhängten Fenstern im Hintergrund und Deckenlampen.

Berlin verschärft Schulgesetz: Strengere Regeln gegen Schwänzen und für bessere Leistungen

Der Berliner Senat hat einen Entwurf zur Änderung des Schulgesetzes verabschiedet, der die Bildungsstandards verbessern und das Schulschwänzen eindämmen soll. Die geplanten Neuerungen umfassen strengere Anwesenheitspflichten, häufigere Leistungsüberprüfungen sowie neue Regelungen zum Einsatz digitaler Lernwerkzeuge.

Nach dem neuen Gesetz sollen Schulen die schulischen Leistungen der Schülerinnen und Schüler systematischer überwachen. Standardisierte Tests und Vergleichsdaten helfen dabei, Wissenslücken zu erkennen und die Unterrichtsmethoden zu bewerten. Ziel ist es, frühzeitiger Fördermaßnahmen einzuleiten und bessere Bildungsergebnisse zu erzielen.

Gegen Schulschwänzer werden künftig schärfere Maßnahmen ergriffen. Bei häufigen Fehlzeiten und fragwürdigen ärztlichen Attesten können Schüler zur Vorlage eines amtlichen Gesundheitszeugnisses verpflichtet werden. Schulen müssen zudem schwer erreichbare Eltern kontaktieren – insbesondere in Fällen, in denen eine Kindeswohlgefährdung vermutet wird. Von den Regelungen ausgenommen sind Kinder mit chronischen Erkrankungen.

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Der Gesetzentwurf umfasst weitere Bereiche: Er sieht klarere Vorgaben für den Übergang auf weiterführende Schulen vor, regelt den Einsatz von künstlicher Intelligenz im Unterricht und führt digitale Schülerakten ein. Der Berliner Senat hat die Vorlage nun an das Abgeordnetenhaus zur weiteren Beratung und endgültigen Abstimmung überwiesen.

Falls der Entwurf verabschiedet wird, stehen dem Berliner Schulsystem weitreichende Veränderungen bevor. Strengere Anwesenheitskontrollen, regelmäßige Lernstandserhebungen und modernisierte Digitalrichtlinien werden den Schulalltag prägen. Die endgültige Entscheidung liegt in den kommenden Wochen beim Abgeordnetenhaus.

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