Bernhard Löffler erhält Bundesverdienstkreuz für lebenslanges Engagement gegen Extremismus
Amelie HoffmannBernhard Löffler erhält Bundesverdienstkreuz für lebenslanges Engagement gegen Extremismus
Bernhard Löffler ist mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet worden – der höchsten Ehrung der Bundesrepublik für verdienstvolles öffentliches Wirken. Die Auszeichnung würdigt sein jahrzehntelanges Engagement in der Jugendarbeit, für soziale Gerechtigkeit und im Kampf gegen Extremismus. Innenminister Thomas Strobl überreichte die Auszeichnung im Auftrag des Bundespräsidenten.
Löfflers Einsatz für das Gemeinwohl begann 1968, als er sich erstmals in Jugendorganisationen engagierte. Im Laufe der Jahre übernahm er Führungsaufgaben, zunächst als Gruppenleiter, später als Landesjugendleiter. Sein Fokus lag stets darauf, durch Schüler- und Jugendaustausch das internationale Verständnis zu fördern.
Einer seiner bedeutendsten Beiträge war 2016 die Initiierung von "Kein Platz für Nazis", einer bis heute laufenden Kampagne gegen rechtsextreme Strömungen in Sachsen. Das Projekt spiegelt sein langjähriges Engagement wider, rechtsextremen Ideologien durch Bildung und zivilgesellschaftliches Handeln entgegenzutreten.
2015 gründete er mit "Integration durch Qualifizierung" ein Programm, das bis 2025 läuft. Es unterstützt langzeitarbeitslose Migrantinnen und Migranten sowie ehemalige Extremisten beim Einstieg in den Arbeitsmarkt durch Qualifizierungsmaßnahmen und faire Beschäftigungschancen. Kollegen und Weggefährtinnen beschreiben ihn als bodenständig, ehrlich und unermüdlich im Lösen von Problemen.
Bei der Verleihungszeremonie betonte der stellvertretende Ministerpräsident Thomas Strobl Löfflers selbstloses Wirken. Strobl hob hervor, wie dessen Einsatz den sozialen Zusammenhalt gestärkt und Menschen am Rande der Gesellschaft unterstützt habe.
Das Bundesverdienstkreuz ehrt Löfflers lebenslanges Engagement für Gleichberechtigung, Integration und Demokratie. Seine Initiativen haben benachteiligten Gruppen konkrete Perspektiven eröffnet und gleichzeitig dem Extremismus in Ostdeutschland entgegengewirkt. Die Auszeichnung unterstreicht die Wirkung seines unaufgeregten, aber entschlossenen Einsatzes für das Gemeinwohl.






