Brandenburgs Ministerien bauen Führungsebenen mit neuen Staatssekretären aus
Amelie HoffmannBrandenburgs Ministerien bauen Führungsebenen mit neuen Staatssekretären aus
Brandenburgs Innen- und Gesundheitsministerien stocken ihre Führungsebenen auf
Die Innen- und Gesundheitsministerien Brandenburgs erweitern ihre Führungsteams um zusätzliche Staatssekretäre. Der Schritt folgt einer wachsenden Arbeitsbelastung in beiden Ressorts, insbesondere in den Bereichen Sicherheit, Migration und Gesundheitsversorgung. Kritiker hinterfragen jedoch, ob die zusätzlichen Positionen wirklich notwendig sind.
Innenminister Jan Redmann (CDU) wird künftig von zwei Staatssekretären unterstützt. Uwe Schüler bekleidet bereits eine der Positionen, während Jörg Treffke als zweiter Staatssekretär hinzukommt. Treffke bringt Erfahrung aus demselben Ministerium mit: Zuletzt leitete er die Abteilung für Sicherheit und Spionageabwehr beim Verfassungsschutz. In den vergangenen fünf Jahren sind die Aufgaben des Innenministeriums gewachsen – von Sicherheit über Migration bis hin zur Digitalisierung. Dies führte bereits zu einer Aufstockung von einem auf drei Staatssekretäre.
Auch Gesundheitsminister René Wilke (SPD) erhält einen zweiten Staatssekretär. Friederike Haase, bisher Staatssekretärin im Wirtschaftsministerium, übernimmt die neue Rolle. Der parlamentarische Geschäftsführer der SPD, Ludwig Scheetz, verteidigte die Entscheidung mit Verweis auf die breiten Aufgaben des Ministeriums. Johannes Wagner bleibt weiterhin Staatssekretär im Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Innerhalb der SPD-Fraktion gab es jedoch Vorbehalte, ob Wilkes Ministerium tatsächlich einen zweiten Staatssekretär benötige. Befürworter argumentieren hingegen, dass die gestiegene Arbeitsbelastung – besonders im Gesundheits- und Sozialbereich – die zusätzliche Besetzung rechtfertige.
Mit den Ernennungen verfügen nun sowohl Redmann als auch Wilke über jeweils zwei Staatssekretäre. Das Innenministerium hat damit ein Team von drei Staatssekretären, was seinen erweiterten Aufgabenbereich widerspiegelt, während das Gesundheitsministerium angesichts steigender Anforderungen zusätzliche Unterstützung erhält. Die Änderungen treten in Kraft, während Brandenburg seine Verwaltungsstrukturen an die aktuellen Herausforderungen anpasst.






