25 April 2026, 18:10

Bremerhaven investiert 56 Millionen in digitalen Ausbau des Güterbahnhofs Speckenbüttel

Altes Buch mit detaillierten Zeichnungen und Text eines Eisenbahnlayouts, einschließlich einer Illustration einer Eisenbahnschiene.

Bremerhaven investiert 56 Millionen in digitalen Ausbau des Güterbahnhofs Speckenbüttel

Bahnhof Speckenbüttel im Bremerhavener Hafen wird deutlich ausgebaut und digital aufgerüstet

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Für 56 Millionen Euro entsteht am Güterverkehrsknotenpunkt Speckenbüttel in Bremerhaven ein umfassender Ausbau mit modernster Digitaltechnik. Das Projekt soll die Kapazitäten erhöhen und die Abläufe an einem der wichtigsten Güterumschlagplätze Bremens zukunftsfähig machen. Die Arbeiten werden voraussichtlich Anfang 2028 abgeschlossen – ohne dass der laufende Betrieb unterbrochen wird.

Der Bahnhof Speckenbüttel ist ein zentraler Knotenpunkt in der Bremer Hafenlogistik. Hier werden mehr als die Hälfte des Container-Hinterlandverkehrs sowie rund 80 Prozent der RoRo-Ladung (Roll-on/Roll-off) abgewickelt – darunter Autos, Landmaschinen und militärische Fahrzeuge, die über den Hafen umgeschlagen werden.

Aktuell verfügt der Bahnhof über 16 Gleisanschlüsse, doch die Nachfrage hat die Kapazitäten fast erreicht. Um dies zu bewältigen, entstehen sieben zusätzliche Gleise neben den bestehenden. Zudem ersetzt ein modernes elektronisches Stellwerk die veraltete Technik und verbessert so die Koordination zwischen Schienen- und Hafenbetrieb.

Im Mittelpunkt des Ausbaus stehen Effizienzsteigerung und Zukunftssicherheit. Durch die Integration digitaler Systeme sollen die Abläufe beschleunigt und Verzögerungen reduziert werden. Die Bauarbeiten erfolgen in mehreren Phasen, um den Güterverkehr während der gesamten Umrüstungsphase aufrechtzuerhalten.

Nach Abschluss der Maßnahmen steigt die Umschlagskapazität des Bahnhofs deutlich, was den wachsenden Güterverkehrsvolumina gerecht wird. Mit sieben zusätzlichen Gleisen und modernisierter Technik bleibt Speckenbüttel ein unverzichtbarer Bestandteil der Bremer Hafenlogistik. Die Investition von 56 Millionen Euro soll bis Anfang 2028 vollumfänglich wirken.

Quelle