27 April 2026, 08:10

Bundeswehr-Kauf von 902 Diesel-Tankcontainern wegen explodierender Kosten gestoppt

Deutsches Propagandaplakat aus dem Zweiten Weltkrieg, das Soldaten in Helmen mit Waffen zeigt, mit dem Text "Wiener Kommmerzial Bank" unten.

Bundeswehr-Kauf von 902 Diesel-Tankcontainern wegen explodierender Kosten gestoppt

Deutsche Abgeordnete haben die Pläne des Verteidigungsministeriums zum Kauf von 902 Dieselkraftstoff-Tankcontainern vorerst gestoppt. Der Schritt folgt auf einen deutlichen Kostenanstieg im Vergleich zu früheren Beschaffungen. Das Budget für das Projekt war auf 262,67 Millionen Euro angewachsen und hatte bei Beamten Besorgnis ausgelöst.

2021 hatte die Bundeswehr noch 153 ähnliche Container für 21,8 Millionen Euro erworben. Damals lag der Stückpreis bei etwa 142.000 Euro. Nun sieht der überarbeitete Vertrag einen Preis von rund 291.000 Euro pro Container vor.

Der aktuelle Deal umfasst 902 Einheiten, deren Lieferung bis 2029 erfolgen soll. Die Container sollen die Litauen-Brigade und die allgemeine Truppenlogistik unterstützen. Allerdings könnte die Rahmenvereinbarung später auf bis zu 4.200 Container ausgeweitet werden, was die Gesamtkosten auf knapp 902 Millionen Euro treiben würde.

Haushaltspolitiker griffen ein, nachdem ihnen der drastische Preisanstieg aufgefallen war. Ihre Intervention hat das Beschaffungsverfahren vorläufig unterbrochen, während die Zahlen überprüft werden. Das Verteidigungsministerium muss nun die Bedenken hinsichtlich der Kosten ausräumen, bevor das Projekt fortgesetzt werden kann.

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Falls genehmigt, werden die Container eine zentrale Rolle in der Kraftstofflogistik für eingesetzte Truppen spielen. Die endgültige Entscheidung wird darüber bestimmen, ob die erweiterte Rahmenvereinbarung wie geplant umgesetzt wird.

Quelle