21 April 2026, 08:10

Bundeswehr reformiert Reservisten: Höhere Altersgrenze und strengere Arbeitgeberregeln

Altes Buch mit Papieren, die Text und Bilder enthalten, die sich auf die Auswirkungen und Budgets von Militärpersonal beziehen.

Bundeswehr reformiert Reservisten: Höhere Altersgrenze und strengere Arbeitgeberregeln

Bundeswehrminister will neue Strategie für Reservisten vorstellen

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Noch in dieser Woche wird Deutschlands Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) eine neue Strategie für die Reservisten der Bundeswehr vorlegen. Der Plan sieht weitreichende Änderungen bei Altersgrenzen, Ausbildungsstandards und den Regelungen für Arbeitgeber vor. Das sogenannte Reservistenstärkungsgesetz soll noch in diesem Sommer eingebracht werden.

Laut den geplanten Reformen wird die Höchstaltersgrenze für Reservisten von 65 auf 70 Jahre angehoben. Begründet wird dies damit, dass Menschen heute länger fit bleiben und ältere Reservisten wertvolle Lebens- und Berufserfahrung mitbringen. Gleichzeitig will das Ministerium die Ausbildung junger Rekruten verbessern, um eine bessere Vorbereitung über alle Altersgruppen hinweg zu gewährleisten.

Künftig soll die Planung eine größere Rolle dabei spielen, wie viele Reservisten jährlich an Übungen teilnehmen. Ziel ist es, sie mit angemessener Ausstattung und sinnvollen Trainingsmöglichkeiten auszustatten. Bisher können Arbeitgeber Reservisten die Teilnahme an Manövern verweigern – dieses Recht entfällt künftig. Das Prinzip der freiwilligen Zustimmung durch den Arbeitgeber wird komplett abgeschafft.

Die Änderungen zielen darauf ab, die Fähigkeiten der Reservisten besser zu nutzen und ihnen gleichzeitig mehr Unterstützung zu bieten. Arbeitgeber werden künftig kein Mitspracherecht mehr darüber haben, ob Mitarbeiter an militärischen Übungen teilnehmen. Die neue Strategie wird offiziell mit der Vorlage des Reservistenstärkungsgesetzes in den kommenden Monaten eingeführt.

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