20 April 2026, 00:21

CDU-Sprecher Luczak lehnt staatliche Wohnungsbaugesellschaft als "Zeitverschwendung" ab

Das Reichstagsgebäude in Berlin, Deutschland, mit seiner markanten Kuppel, umgeben von Menschen, Stühlen, Straßenlaternen, Schildern, Bäumen und einem bewölkten Himmel.

CDU-Sprecher Luczak lehnt staatliche Wohnungsbaugesellschaft als "Zeitverschwendung" ab

Pläne für eine neue staatliche Wohnungsbaugesellschaft stoßen auf Kritik von CDU-Sprecher Jan-Marco Luczak. Er argumentiert, dass der Vorschlag die Wohnungsnot in Deutschland nicht lösen, sondern lediglich Zeit und Ressourcen verschwenden würde. Seine Äußerungen folgen auf die öffentliche Unterstützung der Idee durch Vizekanzler Robert Klingbeil und den Abgeordneten Hubertz in dieser Woche.

Luczak, der in der CDU für Wohnungs- und Baupolitik zuständig ist, stellt die Wirksamkeit eines bundeseigenen Wohnungsbauunternehmens infrage. Ein solches Gremium würde seiner Meinung nach auf dieselben Hürden stoßen wie private Unternehmen und bestehende staatliche Gesellschaften. Stattdessen betont er, dass das eigentliche Problem in den überhöhten Kosten und den langsamen Bauprozessen liege.

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Bereits am Mittwoch hatte Vizekanzler Robert Klingbeil dem Plan für die Wohnungsbaugesellschaft zugestimmt. Einen Tag später äußerte sich auch Hubertz unterstützend. Doch Luczak bleibt skeptisch: Hohe Baustandards und langwierige Genehmigungsverfahren trieben die Preise in die Höhe, so seine Argumentation.

Seine Lösung setzt stattdessen auf Kostensenkungen anstatt auf die Schaffung neuer Institutionen. Besonders hob er den Gebäudetyp E als Vorbild für bezahlbareres Bauen hervor. Laut Luczak würden vereinfachte Vorschriften und weniger Bürokratie mehr bewirken, um Wohnraum erschwinglicher zu machen, als ein staatlicher Wohnungsbauer.

Die Debatte über die deutsche Wohnungsbaustrategie geht weiter, wobei Luczak auf Kostensenkungen statt auf neue staatliche Projekte drängt. Seine Skepsis steht im Kontrast zur Unterstützung durch Klingbeil und Hubertz – die Zukunft der bundeseigenen Wohnungsbaugesellschaft bleibt damit ungewiss. Der Fokus liegt derzeit darauf, ob Reformen der bestehenden Systeme schnelleren und günstigeren Wohnraum schaffen könnten.

Quelle