09 June 2026, 00:10

Deutsche Bahn verschärft Sicherheitskonzept gegen Gewaltwelle in Regionalzügen

Deutsche Bahn verschärft Sicherheitsmaßnahmen im Regionalverkehr

Deutsche Bahn verschärft Sicherheitskonzept gegen Gewaltwelle in Regionalzügen

Deutsche Bahn führt neue Sicherheitsmaßnahmen gegen steigende Gewalt in Regionalzügen ein

Die Deutsche Bahn (DB) reagiert mit verschärften Sicherheitsvorschriften auf die zunehmende Gewalt in ihren Regionalverkehrsdiensten. Anlass ist ein Anstieg körperlicher Angriffe um 15 Prozent in mehreren Bundesländern im vergangenen Jahr. Derzeit laufen Testphasen für KI-gestützte Konflikterkennung und verbesserten Schutz für Mitarbeiter.

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Die Entwicklung der Gewaltvorfälle im Regionalverkehr der DB zeigt ein uneinheitliches Bild: Während die Angriffe bundesweit 2025 um sieben Prozent zurückgingen, verzeichneten Regionen wie Hessen, Rheinland-Pfalz, das Saarland und Teile Baden-Württembergs einen Anstieg um 15 Prozent. Das Unternehmen weitet daher sein Sicherheitskonzept aus.

Ein Pilotprojekt in Bremen bestätigte, dass die KI-basierte Konflikterkennung datenschutzkonform funktioniert. Das System analysiert Echtzeit-Aufnahmen von Überwachungskameras, um Konflikte frühzeitig zu erkennen und Sicherheitskräfte schneller zu alarmieren. Körperkameras, die bereits im Einsatz sind, wirken nachweislich abschreckend – die Schulung aller Mitarbeiter soll bis August abgeschlossen sein.

Ab Juli testet die DB Regio zudem Stichschutzwesten für das Servicepersonal. Weitere Maßnahmen umfassen „1-zu-1-Begleitungen“ und Doppelbesetzungen in Risikogebieten. Verpflichtende Deeskalationstrainings werden künftig ein Modul zu durchsetzungsfähiger Kommunikation in Konfliktsituationen beinhalten.

Die neuen Maßnahmen kombinieren Technologie, Schutzausrüstung und Personalschulungen, um die Gewalt einzudämmen. KI-gestützte Erkennung, Körperkameras und gestärkte Personalrichtlinien sollen die Sicherheit von Mitarbeitern und Fahrgästen erhöhen. Die Umsetzung wird in den kommenden Monaten schrittweise in den betroffenen Regionen fortgesetzt.

Quelle