22 April 2026, 02:10

Deutsches Start-up revolutioniert grüne Wasserstoffgewinnung mit Sonnenlicht und Wasser

Luftaufnahme eines Solarparks mit Panelen in einer grünen Wiese, umgeben von Bäumen und Wasser, mit einem Zug auf einer nahen Strecke.

Deutsches Start-up revolutioniert grüne Wasserstoffgewinnung mit Sonnenlicht und Wasser

Deutsches Start-up entwickelt bahnbrechende Methode zur Herstellung von grünem Wasserstoff mit Sonnenlicht und Wasser

Das deutsche Start-up Photreon, eine Ausgründung des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), hat ein neues Verfahren zur Erzeugung von grünem Wasserstoff entwickelt – und zwar allein mit Sonnenlicht und Wasser. Die innovativen Photoreaktor-Paneele des Unternehmens vereinfachen die Wasserstoffgewinnung, indem sie auf separate Photovoltaikmodule und Elektrolyseure verzichten.

Die Technologie basiert auf Photokatalyse: Das Sonnenlicht löst direkt eine chemische Reaktion innerhalb der Paneele aus. Statt Strom zu erzeugen, spalten photoaktive Materialien das Wasser in einem einzigen Schritt in Wasserstoff und Sauerstoff. Dies senkt nicht nur die Systemkosten, sondern reduziert auch die Komplexität der Anlage.

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Der ein Quadratmeter große Prototyp ist für die serienmäßige Fertigung optimiert. Sein modulares Design ermöglicht eine flexible Skalierung, während kostengünstige Materialien die Herstellungskosten niedrig halten. Die Paneele eignen sich besonders für dezentrale Projekte, etwa zur Vor-Ort-Wasserstoffproduktion für mittelständische Unternehmen.

Auch große Solarparks, vor allem in sonnenreichen Regionen, könnten von der Technologie profitieren. Da die Paneele keine Anbindung an das Stromnetz benötigen, bieten sie eine autarke Lösung für die grüne Wasserstofferzeugung.

Photreons Innovation vereint Wasserspaltung und Solarenergienutzung in einem einzigen Gerät. Durch das modulare, kostengünstige Design ist das System sowohl für kleine als auch für großindustrielle Anwendungen geeignet. Bei erfolgreicher Skalierung könnte es den Weg zu einer einfacheren und erschwinglicheren Wasserstoffproduktion ebnen.

Quelle