Dönerimbiss in Berlin-Schöneberg nach Spielautomaten-Streit überfallen
Emil NeumannDönerimbiss in Berlin-Schöneberg nach Spielautomaten-Streit überfallen
Ein Mann wird beschuldigt, in Berlin-Schöneberg einen Dönerimbiss überfallen zu haben. Der Vorfall eskalierte, nachdem er an einem Spielautomaten im Laden einen hohen Geldbetrag verloren hatte. Die Polizei ermittelt nun in dem Fall, wobei die 7. Mordkommission und die Staatsanwaltschaft Berlin die Untersuchungen leiten.
Der Verdächtige hatte zunächst von den Mitarbeitern die Rückerstattung seiner Spielverluste gefordert. Als diese ablehnten, soll er sie laut Polizeibericht mit einer Gabel bedroht und anschließend Bargeld aus der Kasse an sich genommen haben. Es kam zu einer Auseinandersetzung, bei der er einen 23-jährigen Angestellten mit einem Dönermesser verletzte. Ein zweiter Mitarbeiter wurde ebenfalls in dem Handgemenge verletzt.
Nach der Tat floh der Mann in Richtung des S-Bahnhofs Schöneberg. Die Behörden haben bisher nicht bekannt gegeben, wie sie den Verdächtigen später identifizieren oder aufspüren konnten. Die Ermittlungen, die in der Nacht vor dem 9. September 2024 übernommen wurden, laufen noch. Die Polizei ruft die Bevölkerung auf, sich mit Hinweisen zu melden.
Bei dem Überfall wurden zwei Mitarbeiter verletzt und Bargeld aus dem Laden gestohlen. Die Ermittler versuchen weiterhin, den genauen Hergang zu rekonstruieren, und bitten um Zeugenaussagen. Als Motiv des Verdächtigen gilt offenbar sein vorheriger Spielverlust an derselben Stelle.






