Drei dramatische Wanderunfälle halten Freiburger Bergretter in Atem
Sebastian HoffmannDrei dramatische Wanderunfälle halten Freiburger Bergretter in Atem
Bergrettungsteams in Freiburg hatten ein ereignisreiches Wochenende mit mehreren Wanderunfällen. Zwischen Samstag und Sonntag rückten Ehrenamtliche zu drei separaten Einsätzen in der Region aus. Jeder Fall erforderte spezielle Versorgung und abgestimmte Maßnahmen, um die Verletzten sicher zu bergen.
Der erste Alarm ging am Samstag, dem 25. April, bei der Bergwacht Notschrei ein: Ein Wanderer war auf dem Schauinsland abgestürzt. Nähere Angaben zu seinem Zustand wurden zunächst nicht bekannt gegeben.
Noch am selben Nachmittag musste das Freiburger Bergrettungsteam zum Schlossberg in der Nähe eines Spielplatzes ausrücken. Ein 65-jähriger Mann war gestürzt und klagte anschließend über gesundheitliche Probleme. Die Retter stabilisierten ihn auf einer Vakuummatratze, bevor sie ihn zum Kanonenplatz trugen, wo ein Rettungswagen die weitere Versorgung übernahm.
Am folgenden Tag, dem 26. April, ereignete sich ein weiterer Vorfall an den Gfällfelsen bei Oberried. Eine Wanderin rutschte auf einem schmalen Pfad aus und gleitete mehrere Meter einen steilen Hang hinab. Die Bergretter erreichten die Verletzte, leisteten Erste Hilfe und forderten einen Rettungshubschrauber an, um sie aus dem unwegsamen Gelände zu bergen. Der Einsatz dauerte mehrere Stunden und band zahlreiche Helfer.
Alle drei Einsätze erforderten schnelles Handeln der örtlichen Rettungskräfte. Die Verletzten erhielten medizinische Versorgung und wurden zur weiteren Behandlung in Kliniken gebracht. Über ihren aktuellen Gesundheitszustand liegen bisher keine offiziellen Angaben vor.






