13 April 2026, 08:09

Eiermarkt in Deutschland 2025: Weniger Importe, mehr Eigenproduktion und Rekordverbrauch

Ein Plakatplan der Niederlande und angrenzender deutscher Provinzen dicht beschriftet.

Eiermarkt in Deutschland 2025: Weniger Importe, mehr Eigenproduktion und Rekordverbrauch

Deutschlands Eiermarkt erlebte 2025 spürbare Veränderungen – Produktions- und Handelszahlen spiegeln sich wandelnde Trends wider. Die inländische Erzeugung blieb zwar stabil, doch die Importe gingen weiter zurück. Sowohl Einfuhren als auch Ausfuhren verzeichneten im Vergleich zu den Vorjahren einen leichten Rückgang.

Deutsche Landwirtschaftsbetriebe produzierten 2025 insgesamt 13,7 Milliarden Eier und sicherten so eine hohe Binnenversorgung. Dennoch blieb das Land auf ausländische Lieferungen angewiesen: Im Laufe des Jahres wurden 5,4 Milliarden Eier importiert – ein Rückgang um 3,8 Prozent gegenüber 2024 und sogar 20,9 Prozent weniger als 2015, als die Einfuhren noch bei 6,9 Milliarden lagen.

Die Niederlande blieben mit Abstand der wichtigste Lieferant und deckten 68,7 Prozent der deutschen Frischei-Importe ab, was 3,7 Milliarden Eiern entspricht. Polen folgte als zweitgrößter Lieferant mit einem Anteil von 15,9 Prozent (861 Millionen Eier), während Belgien 3,5 Prozent (190 Millionen Eier) beisteuerte. Gleichzeitig führte Deutschland 2025 1,2 Milliarden Eier aus – ein Minus von 11,6 Prozent im Vergleich zu den 1,4 Milliarden, die 2024 ins Ausland geliefert wurden.

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Auch der inländische Verbrauch erreichte einen neuen Höchststand: 252 Eier aß jeder Deutsche im Schnitt über das Jahr verteilt.

Die Zahlen zeigen, dass Deutschland seine Abhängigkeit von Eierimporten in den letzten zehn Jahren schrittweise verringert hat. Bei stabiler heimischer Produktion und rückläufigen Exporten scheint sich der Markt an geringere Handelsvolumina anzupassen. Die Niederlande bleiben jedoch weiterhin der zentrale Partner, um den deutschen Importbedarf zu decken.

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