22 April 2026, 22:10

Extrem überladener Lkw auf der A1 gestoppt – mehr als doppeltes Gewicht erlaubt

Ein weißer Lastwagen vor einem Gebäude mit einer Tafel, auf der "Teilen Sie eine positiv überladene Erfahrung" steht, mit Stufen, einem Zylinder am Boden, Geländern, Strommasten mit Drähten, Laternenmasten, Bäumen und einem bewölkten Himmel im Hintergrund.

Extrem überladener Lkw auf der A1 gestoppt – mehr als doppeltes Gewicht erlaubt

Polizei stoppt extrem überladenen Sattelschlepper an der Raststätte Dammer Berge West auf der A1 bei Osnabrück

An der Raststätte Dammer Berge West auf der Autobahn A1 in der Nähe von Osnabrück haben Beamte einen schwer überladenen Sattelzug angehalten. Das Fahrzeug transportierte eine riesige Kabeltrommel mit aufgewickeltem Stahldraht und wog dabei mehr als das Doppelte des zulässigen Höchstgewichts. Nach einer Routinekontrolle leiteten die Behörden umgehend Maßnahmen ein.

Der Lkw war auf dem Weg von Dänemark in die Niederlande, als er wegen des Verdachts auf Überladung auffiel. Mit einem Gewicht von 77,7 Tonnen lag er weit über der erlaubten Grenze von 37,7 Tonnen – fast 100 Prozent über dem Limit. Zudem stellten die Kontrolleure fest, dass auch die zulässigen Achslasten deutlich überschritten worden waren.

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Die Polizei untersagte dem Sattelschlepper die Weiterfahrt. Der Fahrer musste vor einer möglichen Freigabe eine Sicherheitsleistung in Höhe von 785 Euro hinterlegen. Lars Plogmann, Sprecher des Polizeidirektion Osnabrück, wies auf die erheblichen Gefahren hin, die von solchen Verstößen ausgehen, und kündigte strengere Kontrollen in Zukunft an.

Das für den Transport verantwortliche Unternehmen muss nun mit einem Bußgeld von 785 Euro rechnen, hinzu kommt eine Vermögensabschöpfung von über 4.300 Euro.

Der Vorfall unterstreicht das anhaltende Problem überladener Schwerlastfahrzeuge auf wichtigen Verkehrsrouten. Der Lkw bleibt bis zur Einhaltung der Vorschriften stillgelegt, während das Unternehmen die finanziellen Sanktionen tragen muss. Die Behörden haben angekündigt, künftig noch konsequenter gegen ähnliche Verstöße vorzugehen.

Quelle