Gifhorns Haushaltsplan 2026 erhält grüne Ampel für Millioneninvestitionen
Mila SimonGifhorns Haushaltsplan 2026 erhält grüne Ampel für Millioneninvestitionen
Der Haushaltsplan 2026 der Stadt hat die endgültige Genehmigung durch die Aufsichtsbehörde des Landkreises Gifhorn erhalten. Der im Januar vom Stadtrat beschlossene Etat tritt nach einer öffentlichen Auslegungsfrist, die am 7. Mai 2026 endet, vollumfänglich in Kraft. Bürgermeister Matthias Nerlich betonte, dass der Haushalt vor allem Projekte berücksichtige, die für die Bürgerinnen und Bürger von zentraler Bedeutung seien.
Der Haushaltsentwurf entstand nach intensiven Beratungen, bei denen jede Ausgabe und Initiative sorgfältig geprüft wurde. In den Verhandlungen wurde darauf geachtet, dass die Mittelverwendung den Bedürfnissen der Gemeinschaft entspricht und gleichzeitig unnötige Kosten vermieden werden.
Zu den wichtigsten Investitionen zählt eine neue Zweifeld-Sporthalle am Süd-Sportzentrum. Zudem werden Straßeninstandsetzungen und der Umbau des Schießstandes priorisiert. Um diese Vorhaben zu finanzieren, plant die Stadt, rund 39 Millionen Euro für Infrastruktur- und Wirtschaftsprojekte aufzunehmen.
Bürgermeister Nerlich versicherte, dass es für die Einwohner keine Steuererhöhungen geben werde. Die Förderung freiwilliger Leistungen – etwa im kulturellen und sozialen Bereich – bleibe unverändert. Mit der Genehmigung des Haushalts könne die Stadt nun zügig mit den geplanten Maßnahmen beginnen.
Der Haushalt 2026 wird nach Ablauf der öffentlichen Auslegung Anfang Mai rechtlich verbindlich. Die Stadt kann dann mit der Umsetzung der genehmigten Projekte starten, darunter Sportanlagen, Straßensanierungen und der Neubau des Schießstandes. Die Aufnahme von 39 Millionen Euro soll diese Vorhaben ermöglichen, ohne die Steuern zu belasten.






