Güterslohs Rathaus I wird für 1,67 Millionen Euro zum Sicherheitszentrum umgebaut
Sebastian HoffmannGüterslohs Rathaus I wird für 1,67 Millionen Euro zum Sicherheitszentrum umgebaut
Der Stadtrat von Gütersloh hat Pläne für eine 1,67-Millionen-Euro-Sanierung des Rathauses I genehmigt. Das Projekt sieht die Schaffung einer neuen kommunalen Ordnungswache vor, die 2027 ihren Betrieb aufnehmen soll, sowie die Umnutzung brachliegender Flächen und die Verbesserung der Energieeffizienz.
Die Umbaumaßnahmen umfassen moderne Arbeitsbereiche für die Ordnungswache, die Polizei und die Ordnungsbehörden, die künftig unter einem Dach untergebracht werden. Durch die Sanierung entstehen in bisher ungenutzten Bereichen des Rathauses I gemeinsame Nutzungsflächen. Die kommunale Ordnungswache wird etwa 305 Quadratmeter belegen, die Polizei mietet zusätzlich 40 Quadratmeter an. Die Räumlichkeiten verfügen über Großraumbüros, separate Besprechungszimmer sowie gemeinsame Einrichtungen wie Sanitäranlagen und Umkleiden.
Der Außenbereich entlang der Berliner Straße wird neu gestaltet: Das Gelände wird eingezäunt und nach vorne erweitert. Im Rahmen der Arbeiten werden bestehende Vitrinen entfernt. Zudem erhalten die Fassaden zur Berliner Straße und zur Friedrich-Ebert-Straße eine teilweise energetische Sanierung.
Neben den baulichen Veränderungen wird der Ordnungsdienst der Stadt zusätzliches Personal einstellen, um die Kontrolldichte zu erhöhen. Die Polizei wird zudem das Team der City-Streife aufstocken, bevor die neue kommunale Ordnungswache 2027 die Aufgaben übernimmt. Der zentrale Standort soll die Zusammenarbeit zwischen den Behörden verbessern und die Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger zugänglicher machen. Ziel des Projekts ist es, durch die Bündelung wichtiger Dienststellen mehr Sicherheit und Effizienz zu schaffen. Die kommunale Ordnungswache wird die bisherige City-Streife am Berliner Platz ablösen, sobald sie ihren Betrieb aufnimmt. Die Sanierung soll sowohl die tägliche Sicherheit als auch die langfristige Infrastruktur der Stadt stärken.






