Hauptzollamt Heilbronn zieht Bilanz: 250 Kilo Drogen und Millionen an Zolleinnahmen
Amelie HoffmannHauptzollamt Heilbronn zieht Bilanz: 250 Kilo Drogen und Millionen an Zolleinnahmen
Hauptzollamt Heilbronn veröffentlicht Jahresbilanz 2024 – Einblick in eine ereignisreiche Zeit
Das Hauptzollamt Heilbronn hat seine Jahresstatistik für 2024 vorgelegt und bilanziert ein arbeitsreiches Jahr mit zahlreichen Kontrollen und Einsätzen. Mit über 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die Behörde eine zentrale Säule der Zollüberwachung in Baden-Württemberg. Bei einem Tag der offenen Tür am 31. Juli 2025 kann die Öffentlichkeit die Arbeit des Amtes hautnah erleben.
Im vergangenen Jahr bearbeitete das Hauptzollamt mehr als 8,7 Millionen Zollerklärungen. Sein Zuständigkeitsbereich umfasst rund 5.500 Quadratkilometer und erstreckt sich über mehrere Landkreise der Region. Zum Team gehören derzeit 50 Auszubildende, zudem beginnen im kommenden Jahr 21 neue Nachwuchskräfte ihre Ausbildung.
Besonders aktiv zeigte sich 2024 die Ermittlungsabteilung: Sie beschlagnahmte über 250 Kilogramm Betäubungsmittel sowie 370 Kilogramm illegales Shisha-Tabak. Zudem überwacht die Einheit grenzüberschreitende Bargeldströme und geht gegen Waffen- und Zigarettenschmuggel vor. Die Straßenkontrollgruppe führte derweil regelmäßige Kontrollen auf wichtigen Autobahnen wie der A3, A6, A8 und A81 durch.
Die Abteilung Prüfungsdienst nahm sich der Zoll- und Präferenzprüfungen bei Unternehmen an und führte externe Kontrollen durch. Allein durch Vollstreckungsmaßnahmen wurden fast 100 Millionen Euro eingezogen. Als zentrale Zollbehörde für Baden-Württemberg leitet das Amt zudem Durchsuchungen und die Sicherstellung von Garantien.
Das Hauptzollamt Heilbronn baut seine Aktivitäten weiter aus – von Drogenbeschlagnahmungen bis zur Rückholung von Finanzmitteln. Der Tag der offenen Tür 2025 bietet nicht nur Einblicke in die tägliche Arbeit, sondern auch Informationsmöglichkeiten zur Ausbildung. Die Veranstaltung findet am 31. Juli 2025 im Hauptsitz und an den vier Außenstellen statt.






