13 April 2026, 02:09

Junge Tüftler gewinnen Jugend forscht junior mit Hirnstrom-App und Öko-Kunststoff

Gruppe von Menschen auf einer Bühne mit Blumensträußen und Urkunden, im Hintergrund ein "Youth Solar Awards 2019"-Schild.

Junge Tüftler gewinnen Jugend forscht junior mit Hirnstrom-App und Öko-Kunststoff

Zwei junge Teams der Kathinka-Platzhoff-Stiftung haben bei dem Wettbewerb Jugend forscht junior höchste Auszeichnungen erhalten. Eine durch Gehirnströme gesteuerte Gaming-App und eine umweltfreundliche Kunststoffinnovation standen in Kassel im Mittelpunkt. Beide Projekte überzeugten die Jury durch Kreativität und technisches Können.

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Bürgermeister Dr. Maximilian Bieri traf die Gewinner und lobte ihren Einsatz sowie ihr wissenschaftliches Talent. Die Stiftung, die praxisnahes Lernen fördert, feierte die Erfolge als Beleg für ihr Anliegen, junge Köpfe zu inspirieren.

Klara von Hauff (12) und Liam Lang (14) entwickelten Neuropong – eine moderne Variante des Klassikers Pong. Statt mit einem Controller steuern die Spieler die Schläger allein durch ihre Gehirnaktivität. Das Duo gewann den Landeswettbewerb in der Kategorie Arbeitswelt.

Dr. Bieri, selbst Mathematiker, testete das Spiel persönlich. Er prüfte den Programmcode und spielte eine Runde, bevor er das Problemlösungsvermögen und die technische Umsetzung der beiden ausdrücklich würdigte.

Ein weiteres Team – Duy Nam Schlitz, Leo Reimer und Konstantin Wolf, alle 14 Jahre alt – setzte auf Nachhaltigkeit. Ihr Projekt optimierte biobasierte Kunststofffolien für mehr Langlebigkeit. Die Gruppe Grün und haltbar erhielt den Sonderpreis Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft des Bundesumweltministeriums.

Die Kathinka-Platzhoff-Stiftung bietet Workshops und Kurse für neugierige junge Menschen und ihre Familien an. Vorkenntnisse sind nicht nötig – entscheidend ist die Lust, Ideen in die Tat umzusetzen. Weitere Informationen gibt es unter www.kp-stiftung.de.

Die prämierten Projekte zeigen, wie junge Innovatoren reale Herausforderungen angehen: Neuropong verbindet Gaming mit Neurowissenschaft, während die Kunststoffforschung nachhaltigere Materialien vorantreibt. Beide Teams qualifizierten sich für weitere Wettbewerbe und erhalten weiterhin Unterstützung durch die Stiftung und lokale Verantwortungsträger.

Quelle