Katharina Schmid beendet ihre Skisprung-Karriere als deutsche Pionierin
Amelie HoffmannKatharina Schmid beendet ihre Skisprung-Karriere als deutsche Pionierin
Katharina Schmid beendet nach einem Jahrzehnt voller Erfolge ihre Karriere im Skispringen
Die deutsche Athletin geht als Pionierin in die Geschichte ein: Sie war die erste Frau ihres Landes, die im Skispringen eine olympische Medaille gewann. Ihr letzter Wettbewerb fand in Planica, Slowenien, statt, wo sie als 13. ins Ziel sprang, bevor sie sich aus dem Sport verabschiedete.
Schmids Karriere war geprägt von zahlreichen olympischen Erfolgen. Bei den Winterspielen 2018 und 2022 holte sie jeweils Silber auf der Normalschanze. Ihr größter Triumph gelang ihr 2026 in Italien, als sie Bronze gewann – die erste olympische Medaille im Skispringen für eine deutsche Frau.
Auch abseits der Olympischen Spiele dominierte sie die Weltspitze mit sieben WM-Goldmedaillen. Ihre Führungsrolle zeigte sich besonders, als sie bei der Eröffnungsfeier der Winterspiele 2023 die deutsche Fahne trug.
Ihr letzter Sprung in Planica markierte einen emotionalen Abschied. Mannschaftskameradinnen, Familie und Fans versammelten sich, um ihre Karriere zu feiern. Selbst ihr Bruder war beteiligt – er schwenkte die Fahne als Zeichen für ihren letzten Absprung. Zwar gewann Nika Prevc das Rennen, doch im Mittelpunkt stand Schmids Vermächtnis.
Nach ihrem Rücktritt kündigte sie an, als Trainerin tätig zu werden. In Oberstdorf wird sie die nächste Generation von Springerinnen fördern. Schmid blickt mit Dankbarkeit auf die Unterstützung zurück, die sie über die Jahre erfahren hat. Ihr Wechsel ins Traineramt hält sie dem Sport verbunden. Die siebenfache Weltmeisterin wird mit ihrem Einfluss auf den deutschen Wintersport noch lange in Erinnerung bleiben – weit über ihren letzten Sprung hinaus.






