Kriminalität in Vorpommern-Greifswald 2025: Weniger Straftaten, aber mehr Betrug und Diebstahl
Sebastian HoffmannKriminalität in Vorpommern-Greifswald 2025: Weniger Straftaten, aber mehr Betrug und Diebstahl
Kriminalitätsentwicklung in Vorpommern-Greifswald: 2025 mit deutlichen Verschiebungen
Im Jahr 2025 veränderten sich die Kriminalitätstrends im Landkreis Vorpommern-Greifswald spürbar: Während einige Delikte stark anstiegen, gingen andere zurück. Insgesamt sank die Zahl der angezeigten Straftaten im Vergleich zum Vorjahr um 2,2 %. Gleichzeitig verzeichneten bestimmte Kategorien wie Betrugs- und Sexualdelikte deutliche Zunahmen.
Gewaltkriminalität mit gegensätzlichen Entwicklungen Straftaten gegen das Leben – darunter Mord und Totschlag – brachen 2025 um 62,5 % ein. Sämtliche Fälle in dieser Kategorie wurden von den lokalen Behörden aufgeklärt. Allgemeine Gewaltdelikte wie Körperverletzung und Raub blieben hingegen auf dem Niveau des Vorjahres.
Eigentumsdelikte im Aufwärtstrend Bei den Eigentumsdelikten zeigte sich ein anderes Bild: Fahrraddiebstähle stiegen mit einem Plus von 22,2 % am stärksten an. Auch Wohnungseinbrüche nahmen um 6,1 % zu, und Diebstahlsdelikte insgesamt legten um 5,4 % zu. Betrugsfälle kletterten auf 965 und stiegen damit um 9,8 % gegenüber 2024.
Trotz dieser Veränderungen blieb die Aufklärungsquote der Polizei mit 64,4 % nahezu unverändert. Sexualdelikte jedoch nahmen im Vergleich zum Vorjahr um 14,4 % zu.
Gemischtes Fazit für 2025 Die Gesamtkriminalität im Landkreis ging 2025 leicht zurück, doch einzelne Deliktgruppen entwickelten sich besorgniserregend. Fahrraddiebstähle, Betrug und Sexualstraftaten nahmen zu, während schwere Gewalt gegen das Leben deutlich abnahm. Die Polizei hielt die Aufklärungsquote stabil und löste alle Mord- und Totschlagsfälle auf.






