Millionenraub an Geldtransporter: Drei Männer vor Berliner Gericht
Drei Männer müssen sich in dieser Woche vor dem Landgericht Berlin wegen des Diebstahls von 5,6 Millionen Euro von einem Geldtransporterunternehmen verantworten. Der mutmaßliche Coup ereignete sich vor vier Monaten; den Angeklagten wird vorgeworfen, den Raubüberfall akribisch geplant und durchgeführt zu haben. Der Prozess beginnt am Dienstag um 9:30 Uhr und soll bis zum 28. April dauern.
Laut Staatsanwaltschaft drangen die 28-, 29- und 37-jährigen Männer in den Tresor des Unternehmens ein und entwendeten das Bargeld. Zwei der Beschuldigten sollen zum Zeitpunkt der Tat bei dem betroffenen Unternehmen beschäftigt gewesen sein. Das gestohlene Geld wurde angeblich in Taschen verpackt, mit Hilfe von Komplizen in ein Fluchtfahrzeug geladen und später an verschiedenen Verstecken aufgeteilt.
Die Behörden beantragen die Einziehung von rund 2,1 Millionen Euro, die sich noch im Besitz der Verdächtigen befinden. Zudem fordern sie die Beschlagnahmung weiterer 3,4 Millionen Euro, die als verbleibender Erlös aus der Straftat gelten. In den kommenden Wochen wird das Gericht die Beweislage gegen die drei Angeklagten prüfen. Bei einer Verurteilung drohen ihnen empfindliche Strafen, darunter der Verlust aller beschlagnahmten Gelder. Die Richter werden zudem entscheiden, ob auch die restlichen 3,4 Millionen Euro als kriminelle Bereicherung eingezogen werden müssen.






