Nagelsmanns DFB-Team siegt spät gegen Ghana und baut WM-Form aus
Sebastian HoffmannNagelsmanns DFB-Team siegt spät gegen Ghana und baut WM-Form aus
Die deutsche Nationalmannschaft sicherte sich am 31. März 2026 in Stuttgart mit einem 2:1-Sieg gegen Ghana den zweiten Testspielerfolg unter Bundestrainer Julian Nagelsmann. Nach dem 4:3 gegen die Schweiz wenige Tage zuvor war dies das zweite von zwei offiziellen Vorbereitungsspielen für die anstehende WM 2026 in Nordamerika. Die Mannschaft nutzte die Partie, um ihre Form für das bevorstehende Turnier zu verfeinern.
Deutschland dominierte die Anfangsphase der Begegnung, setzte Ghana früh unter Druck und kreierte mehrere Torchancen. Ihre Beharrlichkeit zahlte sich in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit aus, als Kai Havertz einen Elfmeter verwandelte und die DFB-Elf damit in Führung brachte.
Ghana zeigte nach der Pause eine starke Reaktion und fand trotz der vorherigen deutschen Überlegenheit zunehmend besser ins Spiel. In der 70. Minute glich Abdul Fatawu mit einem sehenswert platzierten Schuss gegen den Spielverlauf aus.
Die Entscheidung fiel spät: In der 88. Minute flankte Leon Goretzka präzise in den Strafraum, Leroy Sané legte den Ball für Deniz Undav ab, der den Ball unhaltbar am ghanaischen Torhüter Asare vorbeischoss. Undav besiegelte damit den 2:1-Endstand für Deutschland.
Der Sieg folgte auf eine abgeschlossene Mannschaftstrainingseinheit am Vortag im adidas Home Ground in Herzogenaurach. Nun blickt das Team auf die weiteren Vorbereitungen, darunter ein Trainingslager ab dem 25. Mai 2026 sowie Testspiele gegen Finnland und die USA Anfang Juni. Herausforderungen wie die Gruppengegner Curaçao, die Elfenbeinküste und Ecuador sowie die Reiseorganisation quer durch Nordamerika bleiben zentrale Themen für Nagelsmanns Mannschaft.
Der Erfolg gegen Ghana gab der deutschen Mannschaft zusätzlichen Selbstvertrauen im Rahmen der WM-Vorbereitung. Mit zwei absolvierten und weiteren geplanten Testspielen will das Team Taktik und Fitness bis zum Turnierstart optimieren. Der späte Siegtreffer von Undav unterstrich dabei sowohl die mentale Stärke als auch die offensive Qualität in Nagelsmanns Kader.






