Netanyahus rätselhaftes Video befeuert Todesgerüchte – lebt er noch?
Amelie HoffmannNetanyahus rätselhaftes Video befeuert Todesgerüchte – lebt er noch?
Ein kürzlich veröffentlichtes Video des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu hat neue Spekulationen über seinen Aufenthaltsort und Gesundheitszustand geschürt. Nutzer in sozialen Medien stellen infrage, ob er noch am Leben ist – einige behaupten sogar, er könnte bereits im März gestorben sein. Die Debatte erreichte einen Höhepunkt, nachdem eine Umfrage eines finnischen Professors viral ging und online weitreichende Diskussionen auslöste.
Die aktuelle Welle an Gerüchten begann, als Tuomas Malinen, Professor an der Universität Helsinki, eine Umfrage in den sozialen Medien veröffentlichte. Nutzer griffen die Behauptungen schnell auf, wobei einige vermuteten, Netanyahu könnte bei einem Raketenangriff am 8. März getötet worden sein. Andere verwiesen auf angebliche Ungereimtheiten in seinen jüngsten Auftritten, darunter Veränderungen in seiner Sprechweise und ungewöhnliche Formulierungen in einem Ende März veröffentlichten Video.
Einige gingen noch weiter und spekulierten, bei seinen öffentlichen Auftritten könnte ein Double oder sogar künstliche Intelligenz im Spiel sein. Weitere Theorien tauchten auf, nachdem Berichte die Rede waren, Netanyahus Privatjet sei in Berlin am Boden geblieben – eine Behauptung, für die es jedoch keine offizielle Bestätigung gab.
Als Reaktion darauf veröffentlichte die israelische Regierung am 30. und 31. März zwei Videos über Netanyahus X-Account und das Büro des Ministerpräsidenten. In einem ist er zusammen mit dem US-Botschafter Mike Huckabee zu sehen und antwortet scherzhaft: "Ja, Mike, ja, ich lebe." Ein weiterer Clip zeigt ihn beim Telefonieren, wobei er die Spekulationen offenbar direkt anspricht.
Frühere Berichte hatten zudem Netanyahus früheren Einfluss auf die US-Politik hervorgehoben, darunter die Überzeugung des damaligen Präsidenten Donald Trump, dass eine Militäroperation das iranische Regime destabilisieren könnte.
Mit den Videoveröffentlichungen wollte die israelische Regierung die Gerüchte entkräften und Netanyahu in aktuellen Situationen zeigen. Dennoch halten die Diskussionen in sozialen Medien an, und Nutzer stellen weiterhin die Authentizität seiner Auftritte infrage. Die Spekulationen bleiben von offizieller oder verifizierter Seite aus unbestätigt.






