Neues Kita-Zentrum in Braunschweig soll 2030 Betreuungsnot in der Weststadt beenden
Emil NeumannNeues Kita-Zentrum in Braunschweig soll 2030 Betreuungsnot in der Weststadt beenden
Neues Kita-Zentrum in der Weststadt soll Betreuungsengpässe lindern
In der Weststadt ist ein neues Kinderbetreuungszentrum geplant, um die wachsende Nachfrage nach Plätzen zu decken. Die Einrichtung in der Unstrutstraße soll die schließende Kita St. Kjeld ersetzen und in moderner Modulbauweise errichtet werden. Die Stadt hat bereits die Finanzierung für das 10-Millionen-Euro-Projekt bewilligt.
Aktuell fehlen in der Weststadt 84 Krippenplätze und 63 Kindergartenplätze. Die Versorgungsquote liegt deutlich unter den städtischen Zielen – der Stadtteil verzeichnet damit den höchsten ungedeckten Bedarf.
Das geplante Zentrum soll drei Krippengruppen, eine inklusive Gruppe sowie eine Kindergartengruppe aufnehmen. Zudem ist ein 50 Quadratmeter großer Speiseraum vorgesehen, der gesunde Ernährung und soziales Lernen fördern soll.
Das Projekt setzt auf serielle Modulbauweise und dient als Pilotvorhaben für künftige Bauten. Wird der Plan am 17. Juni 2023 vom Verwaltungsausschuss genehmigt, könnten die Arbeiten 2028 beginnen. Die Fertigstellung ist für 2030 vorgesehen; den Betrieb wird der Caritasverband Braunschweig übernehmen.
Der Festpreisvertrag begrenzt die Kosten auf 10 Millionen Euro, die Mittel sind im Haushalt 2025/2026 gesichert. Nach der Eröffnung wird die Einrichtung dringend benötigte Betreuungskapazitäten in der Weststadt schaffen. Die Modulbauweise könnte zudem zum Vorbild für künftige Kita-Projekte der Stadt werden.






