22 March 2026, 06:11

NRW stellt 2026 deutlich mehr Rechtsreferendare ein als je zuvor

Vorschläge zur Gründung einer Akademie in George Town, Patowack-River, Maryland, auf einem alten Dokument niedergeschrieben.

NRW stellt 2026 deutlich mehr Rechtsreferendare ein als je zuvor

Nordrhein-Westfalen plant für das Jahr 2026 die Einstellung von 1.700 neuen Rechtsreferendaren. Dies entspricht einem Anstieg um 37 Prozent gegenüber dem Vorjahr und stellt die Einstellungszahlen auf das Niveau von 2023 zurück. Die Maßnahme ist Teil einer umfassenden Initiative, um die Ausbildungsmöglichkeiten im juristischen Bereich landesweit auszubauen.

Bereits im Februar 2026 hatte das Land die Anzahl der Referendariatsplätze um ein Drittel erhöht. Zwar liegen für das Jahr 2025 noch keine genauen Zahlen vor, doch die geplante Expansion spiegelt die wachsende Nachfrage nach juristischen Fachkräften wider.

Das Oberlandesgericht Münster und die Bezirksregierung Münster trafen sich kürzlich, um ihre laufende Zusammenarbeit in der juristischen Ausbildung zu erörtern. Das Gericht fungiert dabei als zentrale Vermittlungsstelle für die Referendare, während die Bezirksregierung die Verwaltungsstationen organisiert. Diese Stationen sind verpflichtend, da angehende Juristen ein dreimonatiges Praktikum bei einer öffentlichen Behörde absolvieren müssen.

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Die Kooperation stellt sicher, dass die Referendare sowohl in juristischen als auch in administrativen Bereichen praktische Erfahrungen sammeln. Vertreter beider Institutionen betonten die Bedeutung dieses Systems für die Vorbereitung zukünftiger Juristen auf ihren Berufsalltag.

Die Erweiterung der Kapazitäten wird ab 2026 mehr Ausbildungsplätze für Rechtsreferendare bieten. Mit 1.700 neuen Stellen strebt das Land an, die Nachfrage zu decken und gleichzeitig hohe Ausbildungsstandards zu wahren. Die Zusammenarbeit zwischen Gerichten und Bezirksregierungen bleibt dabei ein zentraler Baustein des Prozesses.

Quelle