30 April 2026, 16:28

Osnabrücks Karneval feiert Premiere mit zwei Prinzen und Regenbogen-Botschaft

Eine Gruppe von Menschen marschiert bei der Pride Parade 2018 mit einer Regenbogenflagge und Musikinstrumenten, einige tragen Mützen, vor einem Hintergrund aus Laternenmasten, Bäumen, Schuppen und einem bewölkten Himmel.

Osnabrücks Karneval feiert Premiere mit zwei Prinzen und Regenbogen-Botschaft

Zum ersten Mal hat das Osnabrücker Karnevalskomitee zwei Prinzen als regierendes Paar gekrönt – ein historischer Moment für das Fest, der Vielfalt und Selbstausdruck feiert. Prinz Yut I., einer der beiden, ist zudem der erste Prinz in der Geschichte des Karnevals, der einen ausländischen Pass besitzt.

Ihre Session steht unter dem Motto des Regenbogens, einem Symbol für Inklusion. Ihr Leitspruch "Kreuz und queer – bunt, das sind wir" unterstreicht ihr Engagement für Offenheit und Akzeptanz.

Die Ernennung des Prinzenpaars bricht mit der Tradition in Osnabrück. Noch nie zuvor führte ein Duo aus zwei Prinzen die Feierlichkeiten an. Ihre Wahl sorgt für Aufmerksamkeit, da sie mutig LGBTQ+-Repräsentation in den Vordergrund stellt.

Prinz Yut I., ursprünglich aus Thailand, verleiht der Rolle eine internationale Dimension. Als erster Prinz mit ausländischem Pass steht sein Hintergrund für die wachsende Diversität des Karnevals.

Oberbürgermeisterin Katharina Pötter begrüßte das Paar als Zeichen des Fortschritts. Sie bezeichnete die beiden als Symbol für Freude und Freiheit und ermutigte alle, zu sich selbst zu stehen. Das Regenbogen-Thema ihrer Session untermalt diese Botschaft und verbindet Feiern mit dem Einsatz für mehr Inklusion.

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Das karnevalistische Prinzenpaar wird die diesjährigen Veranstaltungen mit klarem Fokus auf Sichtbarkeit und Akzeptanz anführen. Ihre Regentschaft, geprägt vom Regenbogen und ihrem gewählten Motto, setzt einen neuen Maßstab für künftige Feiern. Die Unterstützung der Stadt deutet auf einen Wandel hin zu breiterer Repräsentation in lokalen Traditionen hin.

Quelle