27 April 2026, 00:16

Papst Leo XIV und sein Modeschöpfer revolutionieren das päpstliche Image

Porträt von Papst Johannes Paul II. mit friedlichem Ausdruck, der einen weißen Cassock und eine zucchetto trägt, vor einem weißen Hintergrund.

Papst Leo XIV und sein Modeschöpfer revolutionieren das päpstliche Image

Ein Jahr, nachdem er als erster US-amerikanischer Papst inthronisiert wurde, hat Leo XIV mit seinem unverwechselbaren Stil weltweit Aufmerksamkeit erregt. Hinter seiner auffälligen Garderobe steht Filippo Sorcinelli, ein offen schwuler italienischer Modeschöpfer, der das Bild des Pontifex maßgeblich prägt. Ihre Zusammenarbeit verbindet Tradition mit dezenten modernen Akzenten und unterstreicht so die Botschaft der Kirche durch Kleidung.

Sorcinelli arbeitet seit Langem mit dem Vatikanischen Amt für die Liturgischen Feiern zusammen und sorgt dafür, dass die päpstlichen Gewänder strengen Traditionen und liturgischen Vorschriften entsprechen. Noch vor Leo XIV kleidete er sowohl Papst Franziskus als auch Benedikt XVI. ein und passte die Entwürfe jeweils an deren individuelle Persönlichkeit an. Bei Leo XIV jedoch war das Ziel ein anderes: ein Erscheinungsbild, das Autorität ausstrahlt, ohne modischen Trends zu folgen.

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Das erste öffentliche Auftreten des Papstes als Oberhaupt der Kirche sorgte für Schlagzeilen – Vogue lobte seinen roten Satin-Mozzetta-Umhang und die weinrote, goldbestickte Stola. Das Magazin zählte ihn später zu den 55 bestgekleideten Persönlichkeiten des Jahres 2025. Anders als seine Vorgänger verbindet Leo XIV in seiner Garderobe klassische päpstliche Schneiderkunst mit zurückhaltenden zeitgenössischen Details und schafft so eine visuelle Identität, die sowohl zeitlos als auch bewusst gestaltet wirkt.

Die Partnerschaft zwischen Sorcinelli und Leo XIV hat die päpstliche Mode in nur einem Jahr neu definiert. Ihr Ansatz – verwurzelt in der Tradition, aber offen für diskrete Innovationen – hebt den neuen Papst von seinen Vorgängern ab. Das Ergebnis ist eine Garderobe, die die Werte der Kirche verkörpert und gleichzeitig weltweites Interesse weckt.

Quelle