Preisfehler an Shell-Tankstelle löst Massenandrang aus – Benzin für 1,87 Euro
Amelie HoffmannPreisfehler an Shell-Tankstelle löst Massenandrang aus – Benzin für 1,87 Euro
Tankstelle in Straubenhardt sorgt für Aufsehen nach Preisfauxpas
An einer Shell-Tankstelle in Straubenhardt kam es am Mittwochabend zu einem ungewöhnlichen Andrang, nachdem ein Preisfehler zu außergewöhnlich niedrigen Spritkosten geführt hatte. Superbenzin kostete plötzlich nur noch 1,87 Euro pro Liter, während der Preis für E10 auf 1,81 Euro sank. Die Nachricht verbreitete sich rasend schnell – und schon bald bildeten sich lange Schlangen, als Autofahrer die günstigen Preise nutzen wollten.
Der Fehler entstand, als die Preisanzeige der Tankstelle fälschlicherweise mit deutlich zu niedrigen Werten aktualisiert wurde. Innerhalb weniger Stunden bildeten sich lange Warteschlangen, da die Fahrer das Schnäppchen ausnutzen wollten. Rund 100 Kunden tankten in dem etwa dreistündigen Zeitraum, bis der Fehler behoben wurde.
Die Tankstelle hatte Mühe, den plötzlichen Ansturm zu bewältigen – der Verkehr staute sich bis auf die umliegenden Straßen zurück. Das Personal hielt die Zapfsäulen länger als üblich geöffnet, um die Nachfrage zu bedienen. Nach deutschen Vorschriften müssen Tankstellen sicherstellen, dass der Preis an der Zapfsäule mit dem angezeigten Betrag übereinstimmt – selbst wenn die Anzeige falsch ist. Kunden, die eine Abweichung bemerken, wird geraten, dies umgehend dem Tankstellenleiter zu melden.
Solche Preisirrtümer können schwerwiegende Folgen haben. Tankstellen, die Abweichungen nicht korrigieren, riskieren offizielle Verwarnungen oder rechtliche Schritte. Zwar soll der angezeigte Preis die tatsächlichen Kosten widerspiegeln, rechtlich bindend ist jedoch der Betrag, der an der Zapfsäule berechnet wird.
Der Vorfall zeigte, wie schnell ein einfacher Fehler für Chaos an der Tankstelle sorgen kann. Autofahrer, die während des Fehlers getankt hatten, zahlten deutlich weniger als erwartet – doch die Tankstelle muss nun mit möglichen Konsequenzen wegen des Preisdurcheinanders rechnen. Die Behörden erinnern daran, dass Fahrer vor dem Tanken stets den Preis an der Zapfsäule überprüfen sollten, um Streitigkeiten zu vermeiden.






