"Richi"-Streit eskaliert: Influencer Zeki muss Merchandise nach Familienprotest zurückziehen
Sebastian Hoffmann"Richi"-Streit eskaliert: Influencer Zeki muss Merchandise nach Familienprotest zurückziehen
Der virale Spruch "Richi", der durch Hermann Schönbächler bekannt wurde, hat einen Streit über nicht autorisierte Merchandise-Artikel ausgelöst. Der Influencer Zeki nutzte den Ausspruch in seinen Comedy-Soundboxen – ohne die Erlaubnis der Familie. Nun folgten rechtliche Schritte und die Entfernung der Produkte durch Händler.
Hermann Schönbächlers Ausruf "Richi" entwickelte sich zum Internetphänomen und fand so Eingang in Zekis Soundbox-Produkte. Die Familie Schönbächler hatte der kommerziellen Verwendung des Spruchs jedoch nie zugestimmt und erhielt auch keine Zahlungen aus den Verkäufen. Später forderten sie Zeki auf, das Meme aus seinem Sortiment zu entfernen, und baten um Respekt für ihre Privatsphäre – insbesondere zum Schutz ihrer Kinder.
Große Online-Händler wie Galaxus und Brack zogen Fan-Artikel mit dem Spruch von ihren Plattformen zurück. Der Schweizer Sender SRF bestätigte zudem, dass er die Nutzung des Clips ohne Zustimmung der Familie nicht genehmigt habe. Unter rechtlichem Druck willigte Zeki ein, den Verweis auf "Richi" aus seiner neuen Soundbox zu streichen, und versicherte, seine Produkte entsprächen nun den gesetzlichen Vorgaben.
Trotz des Konflikts zeigt sich Zeki offen für eine Zusammenarbeit mit den Schönbächlers und hat direkt Kontakt zu ihnen aufgenommen. Parallel dazu verkauft er weiterhin Restbestände der älteren Soundboxen, die das umstrittene Meme enthalten.
Der Appell der Familie Schönbächler, den Hype um den Spruch zu beenden, hat zu Änderungen in Zekis Produkten und zu Reaktionen der Händler geführt. Der Fall verdeutlicht die rechtlichen Risiken bei der Nutzung viraler Inhalte ohne Erlaubnis. Künftig wird Zekis Einhaltung des Urheberrechts darüber entscheiden, ob es zu weiteren Auseinandersetzungen kommt.






