25 March 2026, 12:10

Scarlett Johansson und Jonathan Bailey lösen mit einem Kuss auf dem roten Teppich Debatten aus

Zwei Menschen umarmen und küssen sich, mit einem Schädel im Hintergrund.

Scarlett Johansson und Jonathan Bailey lösen mit einem Kuss auf dem roten Teppich Debatten aus

Ein kürzlicher Kuss auf dem roten Teppich zwischen Scarlett Johansson und Jonathan Bailey hat eine Diskussion über platonische Zuneigung in der Öffentlichkeit ausgelöst. Der Moment, der während der Promotion zu Jurassic World: Rebirth festgehalten wurde, sorgte für Aufsehen, als Fans über seine Bedeutung debattierten. Beide Stars relativierten später die Reaktionen und bezeichneten die Geste als einfache Freundschaftsbekundung.

Der Kuss fand vor laufenden Kameras statt – Johansson und Bailey tauschten einen kurzen, freundschaftlichen Kuss aus. Bailey verteidigte die Aktion und erklärte, er glaube daran, Liebe auf vielfältige Weise auszudrücken. Unterdessen scherzte Johannssons Ehemann, Colin Jost, über den Aufstand und nannte die Aufregung eine übertriebene Reaktion auf eine ganz normale Begrüßung.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Das Paar steht mit einer solchen Zuneigungsbekundung nicht allein da. Die Moderatorin von This Morning, Cat Deeley, küsste ihre beste Freundin Charlie Brear zum Geburtstag auf den Mund und beschrieb es als ein "Freundinnen-Ritual". Auch Prominente wie Hannah Waddingham, Gigi Hadid und Madonna haben enge Freunde öffentlich geküsst und damit die Vorstellung verstärkt, dass solche Gesten nichts mit Romantik zu tun haben.

Experten zufolge hat das nicht-sexuelle Küssen seinen Ursprung in urtümlichen Bindungsverhalten. Tiere, darunter auch Primaten, nutzen ähnliche Handlungen, um soziale Verbindungen zu stärken und Sicherheit zu schaffen. Die Kommunikationsberaterin Judi James betont, dass solche Rituale tiefe Freundschaft signalisieren und helfen, Stress abzubauen.

Die öffentliche Haltung gegenüber platonischem Küssen hat sich im Laufe der Zeit gewandelt. Mediterrane und europäische Länder wie Frankreich, Italien und Spanien haben solche Zuneigungsbekundungen schon lange als normal akzeptiert. In den traditionell zurückhaltenderen anglo-amerikanischen Kulturen wächst die Akzeptanz – vor allem bei jüngeren Generationen.

Der Vorfall unterstreicht einen größeren kulturellen Wandel hin zu mehr Offenheit für platonische Zuneigung. Während manche die Angemessenheit solcher Gesten immer noch hinterfragen, betrachten viele sie inzwischen als natürlichen Ausdruck von Freundschaft. Für Johansson, Bailey und andere bleibt der Kuss eine einfache, aber bedeutungsvolle Art, Verbindung herzustellen.

Quelle