08 June 2026, 14:09

Telekom-Riesen setzen auf Satelliten, um Funklöcher in Deutschland zu schließen

Smartphone-Empfang via Satellit: Deutsche Anbieter wollen Totzonen auf unterschiedliche Weise füllen

Telekom-Riesen setzen auf Satelliten, um Funklöcher in Deutschland zu schließen

Deutschlands größte Telekommunikationsunternehmen setzen auf den Weltraum, um Funklöcher zu schließen

Mit neuen Partnerschaften mit Satellitenbetreibern wollen die größten deutschen Telekommunikationsanbieter tote Zonen im Mobilfunknetz beseitigen und selbst in Notfällen zuverlässige Verbindungen gewährleisten. Der Schritt kommt, während die Betreiber über herkömmliche, bodengestützte Netze hinauswachsen.

Vodafone kooperiert mit AST SpaceMobile, um mobilfunkbasierte Satellitendienste in Deutschland anzubieten. Das Joint Venture nutzt Satelliten, um die Abdeckung in Gebiete auszudehnen, in denen herkömmliche Signale nur schwer empfangen werden können.

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Unterdessen arbeitet O2 Telefónica mit dem europäischen Satellitenunternehmen OQ Technology zusammen, um in Mecklenburg-Vorpommern die Konnektivität zu testen. Anders als einige Konkurrenten setzt OQ Technology auf europäische Cloud-Infrastruktur und umgeht so US-Datenschutzbestimmungen. Das Unternehmen plant, 2023 eine neue Generation von Satelliten zu starten, die bidirektionale Kommunikation ermöglichen sollen.

Bis Ende 2027 will OQ Technology 48 Satelliten im Orbit haben, die alle 30 Minuten Aktualisierungen der Abdeckung ermöglichen. Langfristig strebt das Unternehmen ein Netzwerk von 150 Satelliten bis 2028 oder 2029 an, um einen durchgehenden Service zu gewährleisten.

Auch die Deutsche Telekom ist in das Rennen eingestiegen und arbeitet mit Starlink zusammen, um den Empfang in abgelegenen Gebieten zu verbessern. Diese Kooperation soll 2028 starten und das satellitengestützte Mobilfunknetz in Deutschland weiter ausbauen.

Die Satellitenverbindungen werden parallel zu den bestehenden Mobilfunknetzen betrieben, um die Zuverlässigkeit zu erhöhen. Die Technologie verspricht, Funklöcher zu beseitigen und in Notfällen alternative Kommunikationswege bereitzustellen. Mit mehreren Anbietern, die in weltraumgestützte Lösungen investieren, wird sich die Netzabdeckung in Deutschland in den kommenden Jahren deutlich verbessern.

Quelle