24 April 2026, 20:20

Ulms Internationaler Ausschuss stärkt Integration von Migrant:innen durch Bildung und Sport

Internationales Komitee tagt erstmals im Jahr 2026

Ulms Internationaler Ausschuss stärkt Integration von Migrant:innen durch Bildung und Sport

Der Internationale Ausschuss Ulms spielt eine zentrale Rolle bei der Beratung des Stadtrats in Fragen, die Migrantengemeinden betreffen. Das Gremium, das dreimal jährlich tagt, erarbeitet Fachempfehlungen und politische Impulse. Parallel dazu hat die Stadt ihr Engagement für Bildung und sportliche Integration ausgebaut, auch wenn weiterhin Herausforderungen beim Übergang von Migrantenkindern in weiterführende Schulen bestehen.

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Die nächste Sitzung des Ausschusses ist für den 22. Juli 2026 im großen Ratssaal des Rathauses angesetzt. Die Mitglieder geben regelmäßig Orientierung zu Themen von Bildung bis hin zu kultureller Teilhabe. Ein anhaltendes Problem stellt der kontinuierliche Rückgang von Kindern mit Migrationshintergrund dar, die in Ulm auf das Gymnasium wechseln.

Um den Zugang zu Sport zu verbessern, setzt die Stadt auf interkulturelle Sportmentor:innen. Diese fungieren als Brückenbauer zwischen örtlichen Vereinen und Migrantengemeinden und sollen eine langfristige, bezahlbare Teilnahme am Vereinssport in Ulm fördern.

Im Bildungsbereich hat die Stadt unter anderem die psychologische Betreuung an Schulen ausgeweitet. Das Schulamt bewertet diesen Ausbau als positiven Schritt. Zudem unterstützt die Verwaltung Pläne für ein Denkmal zur Erinnerung an Ulms erste Generation von Gastarbeiter:innen.

Die Arbeit des Internationalen Ausschusses prägt weiterhin die Integrationspolitik für Migrant:innen in Ulm. Mit erweiterten psychologischen Angeboten an Schulen und einem geplanten Denkmal geht die Stadt sowohl auf aktuelle Bedürfnisse als auch auf historische Anerkennung ein. Bei der nächsten Sitzung 2026 werden voraussichtlich weitere Fortschritte dieser Initiativen evaluiert.

Quelle