16 March 2026, 12:17

Vandalismus im Zoo Karlsruhe: Tiergehege verwüstet und Müll in Becken geworfen

Ein Modell eines Zoos mit zahlreichen Menschen, Bäumen, Häusern, Pflanzen, Gras, einem Zaun und anderen Gegenständen, mit einer Wand im Hintergrund und Text unten.

Müll in Tiergehegen: Tiere müssen überwacht werden - Vandalismus im Zoo Karlsruhe: Tiergehege verwüstet und Müll in Becken geworfen

Zoo Karlsruhe nach nächtlicher Vandalismus-Attacke geschockt

Der Zoo Karlsruhe ist entsetzt: Unbekannte drangen in der Nacht ein, verwüsteten Tiergehege und hinterließen überall Müll. Der Vorfall wurde am Samstagmorgen entdeckt – Plastikabfälle waren in Becken und Gehege geworfen worden, andere Bereiche mit Essen beschmiert. Die Polizei ermittelt, hat bisher jedoch keine Verdächtigen.

Die Täter nutzten die Dunkelheit, um in den Zoo einzudringen, und zielten gezielt auf mehrere Wasserbecken ab. Zwischen den Gehegen der Humboldt-Pinguine, Seelöwen, Robben und Eisbären fanden sich zerfetzte Schilder, Einwegbesteck und Plastikflaschen. Auch das Affenhaus wurde verwüstet: Eiscreme war an Wänden verschmiert, Holzbesteck lag in einem der Gehege.

Doch damit nicht genug: Die Vandalen beschädigten zudem Fenster, und das volle Ausmaß der Zerstörung zeigte sich erst später. Unklar ist, wie die Täter Zugang erhielten – Sicherheitsvorkehrungen waren eigentlich aktiv.

Zoo-Sprecher Timo Deible verurteilte die Tat als "z zutiefst verstörend und empörend". Die Mitarbeiter beobachten die Tiere nun besonders aufmerksam, da einige möglicherweise schädliche Gegenstände verschluckt haben oder Verletzungen davontragen könnten, ohne dass dies sofort sichtbar wäre.

Die Polizei – ermittelt wird durch das Polizeipräsidium Karlsruhe – wertet Überwachungsaufnahmen aus und bittet um Zeugenhinweise. Wer in der Nacht verdächtige Aktivitäten in der Nähe des Zoos beobachtet hat, soll sich melden. Bisher gibt es keine Hinweise auf ein Motiv; die Ermittlungen laufen.

Derweil prüft der Zoo die Folgen für die Tiere, während die Behörden nach den Verantwortlichen fahnden. Videoaufnahmen und Zeugenaussagen könnten entscheidende Spuren liefern. Die Mitarbeiter bleiben wachsam, um mögliche Spätfolgen bei den betroffenen Tierarten frühzeitig zu erkennen.

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