01 May 2026, 16:16

Warum das 49-Euro-Ticket seit Monaten nicht mehr wächst

Plakatwerbung Bergbahn, Deutschland als elektrisches Stadt, mit Bildern von Gebäuden, Bäumen, Hügeln und beschreibendem Text.

Warum das 49-Euro-Ticket seit Monaten nicht mehr wächst

Deutschlands beliebtes 49-Euro-Monatsticket verzeichnet seit Monaten kaum Wachstum

Seit seiner Einführung am 1. Mai 2023 ermöglicht das Ticket unbegrenzte Fahrten im Regional- und Nahverkehr. Doch finanzielle Belastungen im Verkehrssektor bremsen seine weitere Ausweitung aus.

Ursprünglich lockte das Angebot Millionen Nutzer:innen, indem es das komplizierte und zersplitterte Tarifsystem in Deutschland vereinfachte. Aktuell besitzen rund 14,5 Millionen Menschen ein Abo, doch bis zu 5,8 Millionen weitere könnten hinzukommen. Allerdings stieg der Preis 2024 auf 63 Euro pro Monat an, und ab 2027 sind jährliche Anpassungen geplant.

Um Einnahmeausfälle auszugleichen, zahlen Bund und Länder jeweils 1,5 Milliarden Euro pro Jahr. Zudem soll das Ticket den Kraftstoffverbrauch um mindestens 500 Millionen Liter jährlich senken. Parallel führt die Regierung vom 1. Mai bis 30. Juni erneut eine temporäre Spritpreisbremse ein.

Trotz der Vorteile meldet der Verband Deutscher Verkehrs- und Eisenbahnnachrichten (EVN) eine Stagnation bei den Nutzerzahlen. Die finanzielle Belastung der Verkehrsbetriebe bleibt eine zentrale Hürde für die Zukunft des Tickets.

Das Monatsticket bietet weiterhin bundesweite Mobilität zu einem festen Preis. Doch die Verbreitung stockt aufgrund von Finanzierungsengpässen. Die weiteren Subventionen der Regierung und die Sparziele beim Spritverbrauch werden über die langfristige Tragfähigkeit des Modells entscheiden.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones
Quelle