Winterpendler-Wettbewerb: 3.500 Radfahrer trotzen Kälte und sparen Tonnen CO₂ ein
Amelie HoffmannWinterpendler-Wettbewerb: 3.500 Radfahrer trotzen Kälte und sparen Tonnen CO₂ ein
Fahrradfahren im Winter: Tausende beweisen, dass Radeln auch bei Kälte funktioniert
Dieser Winter haben tausende Radfahrer in ganz Deutschland an einer Kampagne teilgenommen, um das Fahrrad als zuverlässiges Verkehrsmittel zu fördern – selbst bei kaltem Wetter. Beim "Winterpendler-Wettbewerb" legten rund 3.500 Teilnehmer insgesamt 2,7 Millionen Kilometer zurück und bewiesen damit, dass Radfahren das ganze Jahr über beliebt ist.
Die Aktion motivierte Berufstätige und Pendler, auch in den kalten Monaten weiter in die Pedale zu treten. Besonders herausragend war das Team "Kreis Unna united", bestehend aus 51 Radlern, die gemeinsam fast 38.000 Kilometer zurücklegten. Durch ihr Engagement konnten sie etwa sechs Tonnen CO₂ einsparen.
Unter den Teilnehmern wurden als Dank für ihr Engagement Preise verlost. Das Team erreichte zudem den achten Platz in der bundesweiten Wertung – ein Zeichen für das starke regionale Engagement. Anja Paechnatz von der Stadtverwaltung Lünen betonte, dass Radfahren für viele längst keine reinen Schönwetteraktivität mehr sei.
Die Organisatoren bedankten sich bei allen Mitgliedern des Teams "Kreis Unna united" für ihren Einsatz während des Wettbewerbs.
Der Winterpendler-Wettbewerb unterstrich, dass das Fahrrad auch im Winter eine praktische Alternative im Verkehrsmittel-Mix darstellt. Mit 3.500 Teilnehmern bundesweit und spürbaren CO₂-Einsparungen festigte die Aktion die Rolle des Radverkehrs im Alltag. Lokale Teams wie "Kreis Unna united" zeigten, wie gemeinsames Engagement messbare Erfolge bringen kann.






