Zoll beschlagnahmt gefälschte Zippo-Feuerzeuge an der Schweizer Grenze
Sebastian HoffmannZoll beschlagnahmt gefälschte Zippo-Feuerzeuge an der Schweizer Grenze
Zollbeamte am Grenzübergang Konstanz-Autobahn haben eine Lieferung gefälschter Sturmfeuerzeuge aus China beschlagnahmt. Die Ware im Wert von etwa 1.700 Euro wurde sichergestellt, nachdem sie echten Zippo-Produkten glich. Die Behörden bestätigten die Fälschungen und ordneten deren Vernichtung an.
Ein bayerisches Handelsunternehmen hatte die Sendung beim Zollamt Konstanz-Autobahn angemeldet. Bei der Kontrolle kamen den Beamten Zweifel, dass es sich bei den Feuerzeugen um Nachahmungen der Marke Zippo handeln könnte. Da bereits eine Grenzbeschlagnahmeanordnung für nicht autorisierte Zippo-Importe vorlag, wurde die Ware eingezogen.
Die Zentralstelle Gewerblicher Rechtsschutz beim deutschen Zoll koordiniert solche Fälle bundesweit. Sie fungiert als zentrale Anlaufstelle für Rechteinhaber, bearbeitet Beschlagnahmeanträge und tauscht Informationen mit den örtlichen Zollstellen aus. Nach der Bestätigung, dass es sich um Fälschungen handelte, wurden die Feuerzeuge vernichtet.
Dem Markeninhaber von Zippo bleibt die Möglichkeit, zivilrechtliche Schritte gegen den Importeur einzuleiten. Offizielle Zahlen zu den insgesamt beschlagnahmten Markenfälschungen durch den deutschen Zoll im Jahr 2023 wurden nicht veröffentlicht.
Die beschlagnahmten Feuerzeuge wurden nach Bestätigung ihres gefälschten Status vernichtet. Der Fall unterstreicht die anhaltenden Bemühungen des deutschen Zolls, den Markenschutz an den Grenzen durchzusetzen. Der Rechteinhaber kann weiterhin rechtliche Schritte gegen die Verantwortlichen des Imports einleiten.