Aktivisten legen Hakenkreuz aus veganem Hackfleisch bei AfD-Veranstaltung in Heidenheim
Emil NeumannAktivisten legen Hakenkreuz aus veganem Hackfleisch bei AfD-Veranstaltung in Heidenheim
Linkaktivisten haben eine Frühstücksveranstaltung der AfD in Heidenheim gestört, indem sie ein Hakenkreuz aus veganem Hackfleisch legten. Die Aktion, für die sich eine Gruppe aus dem Umfeld des Zentrums für Politische Schönheit verantwortlich erklärte, sorgte schnell für Aufmerksamkeit – und Kritik. Nun prüft die Polizei, ob gegen Gesetze zum Verbot von Symbolen verstoßen wurde.
Der Vorfall ereignete sich in einem Hotel, in dem die AfD zu einem Frühstücksempfang eingeladen hatte. Die Aktivisten formten 1,2 Kilogramm veganes Hackfleisch zu einem Hakenkreuz und umrahmten es mit den Worten „Hütet euch vor der NSAFD“. Einige Teilnehmer berichteten später, sie hätten nach der Aktion Drohungen von AfD-Politikern erhalten.
Das Zentrum für Politische Schönheit, bekannt für seine provokanten Aktionen, hat eine Geschichte kontroverser Auftritte. Die jüngste Protestaktion folgt dem Muster der Gruppe: hochwirksame, konfrontative politische Inszenierungen. Der AfD-Landesvorsitzende Emil Sänze verurteilte die Aktion als „Schande“ und riet den Aktivisten, sie sollten „lieber einer Arbeit nachgehen“ statt zu protestieren.
Die Polizei bestätigte den Vorfall und prüft, ob die Darstellung gegen deutsche Gesetze zu verfassungsfeindlichen und terroristischen Symbolen verstößt. Die Aktion hat eine Debatte über die Grenzen politischer Meinungsäußerung ausgelöst. Die Behörden müssen nun klären, ob rechtliche Grenzen überschritten wurden. Die AfD wies die Aktion unterdessen als Versuch zurück, die Partei gezielt zu diffamieren.






