03 April 2026, 06:09

Arzneimittelmangel 2026: Warum 550 Medikamente in Deutschland fehlen

Plakat, das die Verfügbarkeit von sicheren, aktualisierten Impfungen für alle drei wichtigsten Grippe- und Erkältungsviren ankündigt.

Arzneimittelmangel 2026: Warum 550 Medikamente in Deutschland fehlen

Deutschland steht zu Beginn des Jahres 2026 vor einem massiven Arzneimittelmangel. Fast 550 Medikamente sind laut dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) derzeit nicht verfügbar. Hinter den Kulissen arbeiten Pharma-Teams unter Hochdruck, um Lieferfristen, Lagerbestände und neue Verträge noch vor Ende des ersten Quartals zu koordinieren.

Der Jahresbeginn ist für die pharmazeutische Logistik eine besonders kritische Phase. Die Mitarbeiter müssen Lieferpläne für im Dezember abgeschlossene Verträge prüfen und sicherstellen, dass die Lagerkapazitäten für anstehende Warenlieferungen ausreichen. Gleichzeitig werden Bestände überprüft, Preise angepasst und Jahresverträge verlängert.

Auch die Bestellungen für die Grippeimpfstoffe der nächsten Saison müssen frühzeitig vorbereitet werden. Arztpraxen benötigen die Bestellformulare bis Ende Januar, um Verzögerungen zu vermeiden. Eine enge Abstimmung mit den Vertriebsteams ist unerlässlich – besonders dann, wenn aufgrund von Rohstoffknappheit oder logistischen Engpässen eine Rationierung notwendig wird.

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Die für 2026 geplanten Preiserhöhungen zwingen die Teams zudem, noch vorhandene Bestände zu alten Konditionen zu erfassen und die Verkaufspreise neu zu kalkulieren. Eine vorausschauende Lagerplanung kann helfen, die Auswirkungen steigender Kosten abzufedern und die Lieferketten stabil zu halten. Auch die Aktualisierung von Preisvereinbarungen und Rückgaberegelungen mit Lieferanten wird empfohlen, um in hektischen Phasen schnell darauf zugreifen zu können.

Der Start ins Jahr 2026 bringt für Pharma-Großhändler und Hersteller gleichermaßen Herausforderungen mit sich. Angesichts von fast 550 nicht verfügbaren Arzneimitteln entscheidet nun die präzise Abstimmung von Beständen, Verträgen und Preisen über die Versorgungssicherheit in den kommenden Monaten. Besonders die frühzeitige Vorbereitung auf saisonale Nachfragespitzen – etwa bei Grippeimpfstoffen – bleibt oberste Priorität.

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