Bayerns Frauen kämpfen sich zum 1:1 gegen Barcelona – Finale bleibt möglich
Emil NeumannBayerns Frauen kämpfen sich zum 1:1 gegen Barcelona – Finale bleibt möglich
Bayern Münchens Frauenmannschaft hält Finaltraum mit hart erkämpftem 1:1 gegen Barcelona am Leben
Mit einem mühsam errungenen 1:1 gegen den FC Barcelona bewahrte die Frauenmannschaft des FC Bayern München ihre Hoffnungen auf das erste Champions-League-Finale in der Vereinsgeschichte. Vor rekordverdächtigen 31.000 Zuschauern bot das Spiel dramatische Szenen – darunter eine Rote Karte und ein spätes Ausgleichstor. Das Ergebnis hält den Traum vom Finale weiterhin in Reichweite.
Bayern setzte von Beginn an auf eine defensive Taktik und setzte auf schnelle Konter, um Barcelona unter Druck zu setzen. Die Geduld zahlte sich in der 69. Minute aus, als Giulia Gwinn den Ausgleich zum 1:1 erzielte.
In der 79. Minute nahm das Spiel eine umstrittene Wende: Verteidigerin Franziska Kett sah nach einer VAR-Überprüfung durch die kroatische Schiedsrichterin Ivana Martincic die Rote Karte. Der Vorfall ereignete sich, als Kett Salma Paralluelo am Zopf zog – eine Entscheidung, die sofortige Proteste auslöste. Auch Bayern-Trainer José Barcala wurde wegen seiner Kritik am Schiedsrichterentscheid mit der zweiten Roten Karte des Abends vom Platz gestellt.
Barcala äußerte später die Vermutung, Kett habe möglicherweise das Trikot und nicht die Haare greifen wollen. Die Rote Karte erinnerte an den Platzverweis von Kathrin Hendrich bei der EM 2025. Bianca Rech, Sportdirektorin der Bayern-Frauen, kritisierte die Entscheidung als überzogen hart.
Das Unentschieden hält Bayerns Champions-League-Kampagne auf Kurs, doch im Rückspiel muss die Mannschaft nun ohne Kett und Barcala auskommen. Mit der Rekordkulisse im Rücken wird das Team auf die defensive Stabilität und die Gefahr durch Konter setzen, um den historischen Finaleinzug zu schaffen.






