BBK rät: So packen Sie den perfekten Notfallrucksack für Krisenzeiten
Sebastian HoffmannBBK rät: So packen Sie den perfekten Notfallrucksack für Krisenzeiten
Bundesbürger werden aufgerufen, sich mit einem Notfallrucksack auf Krisensituationen vorzubereiten
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) empfiehlt Haushalten in Deutschland, einen gut bestückten Notvorratsrucksack anzulegen, um sich auf Stromausfälle, Extremwetter oder Evakuierungen vorzubereiten. Obwohl es keine gesetzliche Pflicht gibt, sollen die praktischen Richtlinien Familien dabei helfen, mehrere Tage unabhängig von der alltäglichen Infrastruktur zu überbrücken.
Laut BBK sollte der Rucksack aus robustem Material bestehen und übersichtlich organisiert sein, damit die wichtigsten Utensilien im Ernstfall schnell griffbereit sind. Zu den Grundausstattungen zählen Trinkwasser, lang haltbare Lebensmittel sowie wetterfeste Kleidung.
Ein umfassendes Erste-Hilfe-Set darf nicht fehlen – mit Verbandsmaterial, Pflastern, Schere und Desinfektionsmitteln. Für die Beleuchtung bei Stromausfällen eignet sich eine batteriebetriebene LED-Laterne, die großflächig Licht spendet. Ein leistungsstarker Powerbank ermöglicht es, Geräte mehrmals aufzuladen, falls der Strom über längere Zeit ausfällt.
Da Kommunikation in Notsituationen entscheidend ist, sorgt ein Kurbel- oder Solarradio für den Empfang wichtiger Durchsagen. Ein Multitool mit Zange, Messer und Schraubendreher hilft bei spontanen Reparaturen. Für sauberes Trinkwasser lässt sich mit einem tragbaren Outdoor-Filter auch natürliches Wasser aus Flüssen oder Seen aufbereiten.
Das BBK rät, den Inhalt des Notfallrucksacks alle sechs Monate zu überprüfen – insbesondere das Verfallsdatum von Lebensmitteln und Medikamenten sowie den Ladezustand von Batterien und Powerbanks.
Ein gut vorbereiteter Notrucksack stellt sicher, dass die wichtigsten Utensilien in Krisenfällen sofort verfügbar sind. Die Empfehlungen des BBK decken Grundbedürfnisse wie Nahrung, Wasser, Werkzeug und Kommunikationsmittel ab, um Haushalte mehrere Tage lang zu versorgen. Durch regelmäßige Wartung bleibt die Ausrüstung einsatzbereit – genau dann, wenn sie am dringendsten gebraucht wird.






