Berlin erweitert Quartiersmanagement auf elf neue Stadtteile bis 2028
Amelie HoffmannBerlin erweitert Quartiersmanagement auf elf neue Stadtteile bis 2028
Berlin will sein Quartiersmanagement-Programm bis 2028 auf elf weitere Stadtteile ausweiten. Damit steigt die Gesamtzahl der geförderten Gebiete auf 24, basierend auf Investitionen von über 700 Millionen Euro seit 1999. Die Initiative zielt darauf ab, den sozialen Zusammenhalt zu stärken und die Lebensbedingungen vor Ort zu verbessern.
Die neuen Stadtteile schließen sich im Rahmen des Förderprogramms Sozialer Zusammenhalt den bestehenden Gebieten an. Zu den ausgewählten Quartieren gehören der Nauener Platz, der Südpark, der Askanische Platz und der Hausotterplatz. Diese Gebiete erhalten zusätzliche Mittel für städtische Entwicklungsprojekte und soziale Vorhaben.
Vor-Ort-Teams werden direkt mit den Anwohnern zusammenarbeiten, um lokale Netzwerke zu aktivieren. Ihre Aufgabe umfasst die Förderung bürgerschaftlichen Engagements sowie die Stärkung der Mitsprache der Bewohner bei der Gestaltung ihres Umfelds. Einige auslaufende Gebiete behalten zudem eine vereinfachte Koordinierungsstruktur im Rahmen des Programms Quartiersmanagement Light.
Großwohnsiedlungen im erweiterten Programm könnten Anspruch auf zusätzliche Fördergelder haben. Dies hängt von künftigen Haushaltsentscheidungen ab und konzentriert sich auf sozialintegrative Projekte. Ziel ist es, den Bewohnern mehr Möglichkeiten zu geben, in ihren eigenen Kiezen aktiv zu werden.
Die Erweiterung unterstreicht Berlins langfristiges Engagement für die Aufwertung von Stadtteilen. Seit 1999 wurden über 700 Millionen Euro in die Stabilisierung von 50 Quartieren investiert. Die aktuelle Phase wird lokale Netzwerke und die Bürgerbeteiligung in der gesamten Stadt weiter stärken.






