Berlins Hockey-Hoffnungen zwischen Triumph und bitterer Finalniederlage
Sebastian HoffmannBerlins Hockey-Hoffnungen zwischen Triumph und bitterer Finalniederlage
Berlins Hockeytradition strahlt weiter in den Nationalmannschaften
Vier in Berlin geborene Spieler vertreten Deutschland, wobei Linnea Weidemann weiterhin in der Hauptstadt aktiv ist. Die Frauenmannschaft beendete die Saison kürzlich mit einem starken Ergebnis, während die Männer in der FIH Pro League ein hartes Finale verloren.
Die deutsche Frauen-Hockeynationalmannschaft, angeführt von Kapitänin Linnea Weidemann, besiegte China in ihrem letzten Spiel mit 5:1. Dieser Sieg sicherte ihnen den fünften Platz in der Gesamtwertung – mit vier aufeinanderfolgenden Heimsiegen. Gleichzeitig festigte das Team damit seinen Platz in der höchsten Spielklasse für die anstehende Weltmeisterschaft in Belgien im August.
Bei den Männern musste Kapitän Thies Prinz im Finale der FIH Pro League eine 2:5-Niederlage gegen Spanien hinnehmen. Trotz dieser Enttäuschung belegte die Mannschaft insgesamt den sechsten Rang. Prinz spielt derzeit in der niederländischen Hoofdklasse und schloss eine Rückkehr nach Berlin in naher Zukunft aus.
Von den vier Berliner Urgestalten in den Nationalteams ist Weidemann die Einzige, die noch in der Stadt aktiv ist. Lena Micheel und Johannes Große sind mittlerweile für Vereine in Hamburg im Einsatz, während Prinz seine Karriere im Ausland fortsetzt.
Die Frauenmannschaft reist mit Schwung zur Weltmeisterschaft – dank ihrer jüngsten Leistungen. Die Männer hingegen müssen sich nach der Finalniederlage neu formieren. Da Prinz vorerst in den Niederlanden bleibt, wird Berlin vorläufig nur eine heimische Spielerin in seinen Reihen haben.
