Bosch und SAP treiben mit IIC-Treffen die vernetzte Industrie voran
Sebastian HoffmannBosch und SAP treiben mit IIC-Treffen die vernetzte Industrie voran
Erstes Treffen des Industrial Internet Consortium (IIC) in Deutschland bei SAP in Walldorf
Beim ersten Treffen des Industrial Internet Consortium (IIC) in Deutschland, das im Hauptsitz von SAP in Walldorf stattfindet, hat Bosch-Chef Volkmar Denner zu einer stärkeren globalen Zusammenarbeit in der vernetzten Industrie aufgerufen. Er betonte, dass offene Standards der Schlüssel seien, um das volle Potenzial der digitalen Fertigung auszuschöpfen.
Bosch und SAP bauen ihre Partnerschaft im Bereich der intelligenten Produktion und vernetzten Fertigung weiter aus. Beide Unternehmen werden künftig gemeinsame cloudbasierte Datenspeicher und Softwarelösungen nutzen. Ziel der Kooperation ist es, die Einführung von Industrie-4.0-Technologien zu beschleunigen.
Denner unterstrich, dass einheitliche Standards und Referenzarchitekturen entscheidend für eine flächendeckende Umsetzung seien. Ohne sie drohe der Fortschritt in der vernetzten Industrie fragmentiert zu bleiben. Seit dem Frühjahr arbeitet das IIC eng mit der deutschen Plattform Industrie 4.0 zusammen, um einen einheitlichen Ansatz voranzutreiben.
Bernd Leukert, bei SAP verantwortlich für die Produktentwicklung, verwies auf gemeinsame Testumgebungen – sogenannte Testbeds – als bewährte Methode zur Entwicklung solcher Rahmenwerke. Solche Initiativen helfen Unternehmen, sich auf technische Anforderungen und Best Practices zu verständigen.
Das Treffen bei SAP markiert einen wichtigen Schritt hin zu einer besseren Abstimmung in der Branche. Die gemeinsamen Anstrengungen von Bosch und SAP im Bereich Cloud-Lösungen und intelligenter Maschinen könnten neue Maßstäbe setzen. Der Vorstoß für offene Standards könnte langfristig bestimmen, wie Fabriken und Lieferketten in Zukunft funktionieren.






