Chaos bei der Langen Nacht der Museen: Besucher stranden in Leipzig
Tausende Besucher nahmen am Wochenende an der Langen Nacht der Museen in Halle und Leipzig teil. Das beliebte Event bot nächtlichen Zugang zu den wichtigsten Kulturstätten, doch Transportprobleme ließen viele am Leipziger Hauptbahnhof stranden.
Die gemeinsame Museumsnacht präsentierte Highlights in beiden Städten. In Halle konnten Gäste das Händel-Haus, das Kunstmuseum Moritzburg und das Landesmuseum für Vorgeschichte erkunden. In Leipzig gehörten Führungen im Grassimuseum für Angewandte Kunst, im Bach-Museum und im Museum der bildenden Künste zum Programm. Ein einziges Ticket ermöglichte den Eintritt in alle Einrichtungen sowie die kostenlose Nutzung von Bussen, Straßenbahnen und S-Bahn-Zügen.
Nach Mitternacht kam es zu Schwierigkeiten, als die S3 nach Halle ausfiel. Alle Rückreisenden wurden auf die S5 umgeleitet, die schnell überfüllt war. Dutzende Besucher konnten den vollbesetzten Zug nicht mehr besteigen und blieben am Leipziger Hauptbahnhof zurück. Da die nächste S5 erst in über einer Stunde fahren sollte, mussten viele lange auf ihre Heimfahrt warten.
Der Ausfall der S3 zwang die Fahrgäste, sich auf einen einzigen, überfüllten Zug zu verlassen. Wer diesen verpasste, musste mehr als 60 Minuten auf die nächste Verbindung warten. Der Vorfall unterstrich die Herausforderungen im Nahverkehr bei Großveranstaltungen.






