30 June 2026, 18:15

Deutsche lehnen höhere Altersgrenze für Rente deutlich ab – nur 29 Prozent dafür

Umfrage: Mehrheit lehnt späteren Renteneintritt ab

Deutsche lehnen höhere Altersgrenze für Rente deutlich ab – nur 29 Prozent dafür

Eine aktuelle Umfrage zeigt deutliche Ablehnung in Deutschland gegenüber Plänen, das Renteneintrittsalter anzuheben. Die Rentenkommission hat eine schrittweise Erhöhung auf 67,5 Jahre bis 2041 vorgeschlagen – doch die Mehrheit der Befragten lehnt diesen Vorschlag ab.

Nur 29 Prozent der Deutschen unterstützen die geplante Reform. Eine klare Mehrheit von 62 Prozent spricht sich generell gegen eine Anhebung aus. Besonders ausgeprägt ist der Widerstand in bestimmten Gruppen.

In Ostdeutschland lehnen 73 Prozent eine Erhöhung des Renteneintrittsalters ab. Unter den Anhängern der politischen Parteien ist die Ablehnung bei AfD-Wählern mit 84 Prozent am stärksten. Auch die Wähler der Linken zeigen mit 77 Prozent hohen Widerstand gegen die Pläne.

Zustimmung zur Anhebung kommt vor allem von Unterstützern der Grünen und der Union. 55 Prozent der Grünen-Anhänger befürworten die Reform, bei Union-Wählern sind es 58 Prozent. Bei Erwerbstätigen stößt der Vorschlag auf erhebliche Vorbehalte – 68 Prozent lehnen ihn ab.

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Der Plan der Rentenkommission stößt in den meisten Bevölkerungs- und Parteigruppen auf breite Ablehnung. Nur etwas mehr als ein Viertel der Bevölkerung steht einer höheren Altersgrenze positiv gegenüber. Die Debatte wird voraussichtlich weitergehen, während Politiker die öffentliche Meinung gegen die langfristige Finanzierbarkeit der Renten abwägen müssen.

Quelle