Durchbruch im ÖPNV-Streit: Brandenburgs Nahverkehrsmitarbeiter erhalten 8,1 Prozent mehr Lohn
Mila SimonDurchbruch im ÖPNV-Streit: Brandenburgs Nahverkehrsmitarbeiter erhalten 8,1 Prozent mehr Lohn
Ein neuer Tarifabschluss für Beschäftigte im ÖPNV in Brandenburg
Nach wochenlangen Verhandlungen und wiederholten Warnstreiks, die in mehreren Städten Busse und Straßenbahnen lahmlegten, ist eine Einigung über die Löhne im kommunalen Nahverkehr Brandenburgs erzielt worden. Beide Seiten bestätigten, dass es über Ostern keine weiteren Beeinträchtigungen geben wird.
Die vorherigen Gesprächsrunden waren von zahlreichen Warnstreiks begleitet worden, die zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im gesamten Land führten. Busse und Bahnen standen still, während die Beschäftigten für bessere Bezahlung und Arbeitsbedingungen kämpften.
Die nun vereinbarte Lösung sieht eine Gesamtlohnerhöhung von 8,1 Prozent über einen Zeitraum von 27 Monaten vor. Zudem erhalten die Beschäftigten eine einmalige Zahlung von 160 Euro für die ersten drei Monate der Laufzeit.
Die Lohnerhöhungen erfolgen in zwei Stufen: Zum 1. April 2026 steigen die Gehälter um 3,2 Prozent, gefolgt von einer weiteren Anhebung um 2,5 Prozent ab dem 1. April 2027. Mit dem Abschluss sind keine weiteren Warnstreiks mehr geplant.
Die Einigung sichert stabile Nahverkehrsleistungen in ganz Brandenburg. Die Beschäftigten profitieren von einer schrittweisen Lohnerhöhung, und weitere Arbeitskämpfe sind nicht zu erwarten. Der Tarifvertrag gilt für alle kommunalen Verkehrsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter im Rahmen der neuen Tarifvereinbarungen.






